Tangowerk by NHOAH // Tangowerk
- Künstler: Tangowerk by NHOAH
- Titel: Tangowerk (CD/DVD)
- VÖ (GSA): 20.05.2011 (physisch)
- Label: R.O.T records – www.r-o-t.de
- Vertrieb: UNIVERSAL
- Link: www.tangowerk.com
„Männer weinen. Frauen verführen. Trauriges TANGOWERK raubt Dir nicht die Lebenskraft. Synthesizer flirten mit einem Bandoneon. Nichts ist unmöglich.“ (NHOAH)
Last Exit – Buenos Aires. Im Jahre 2005 findet sich NHOAH in der Stadt am Rio de la Plata wieder. Bekannt ist NHOAH in Deutschland als Musikproduzent, Komponist und Musiker, zusammenarbeitend mit den verschiedensten Künstlern – von Romy Haag über Bronski Beat, The Pogues bis hin zu Mia.
Buenos Aires im Jahr 2005: Zufluchtsort vor einem Gefühl der künstlerischen Stagnation, Ausgangspunkt für Neues. Hier, inspiriert von der melancholischen Harmoniewelt des Tangos, schafft NHOAH das TANGOWERK. Neben der Musik spielt das Lebensgefühl des Tangos dabei eine große Rolle. Ein Gefühl, das leidend und kraftvoll zugleich ist. Diese Ambivalenz bestimmt die TANGOWERK-Kompositionen – in musikalischer und textlicher Hinsicht. Es wird sich im Weltschmerz verloren, ohne dabei die Hoffnung zu verlieren.
Tangoinstrumente sorgen für Schwermut, Elektrobeats für Dynamik. Der Gesang ist dramatisch, wütend und sehnsuchtsvoll zugleich. TANGOWERK by NHOAH ist auch Spiegel seines stark musikalisch geprägten Lebensweges. Den Grammophonklang aus Kindertagen setzt NHOAH mit analoger Radiotechnik und Close-Harmony-Effekten um, sein Heranwachsen im Glamrock projiziert sich im Synthesizereinsatz und Glitterregen, und die Zeit in der Schwulen- und Transvestitenszene im Berlin der 1980er Jahre prägt die androgyn wirkende TANGOWERK-Ästhetik.
Für die Realisierung seines Projektes gewinnt NHOAH befreundete Künstler aus der Berliner Musik- und Kunstszene. Gemeinsam begibt sich die „Traumwerkstatt“ auf die Reise nach Argentinien. In Buenos Aires sucht die Berliner Gruppe das höchstmögliche Maß an künstlerischem Miteinander – und findet es in einem intensiven Schaffensprozess, der, geprägt durch Begegnungen mit argentinischen Musikern, Studioaufnahmen und Streifzügen durch Tango- und Varietéclubs, nicht aufhören will. Selbst wenn Mikrofone, Kameras, Scheinwerfer aus und Bandoneon und Synthesizer verstummt sind.
Im Rahmen dieser Berlin/Buenos Aires-Connection hat NHOAH mit TANGOWERK eine polystilistische Klangwelt komponiert, angesiedelt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Euphorie und Melancholie. Mit heiseren, hauchigen, schreienden, spottenden Stimmen, Tango-Orchester, Synthie-Pop, Schellacksound und Elektrobeats verführt TANGOWERK zum Tanz auf dem Vulkan und macht zugleich bereit für den Kampf in der brodelnden Wirklichkeit.
NHOAH: Idee, Komposition, Texte, Arrangements, Programmierungen, modulare Synthesizer
www.nhoah.com
Carola Schmidt / UnidentifiedFlyingVideo: visuelle Umsetzung (alle Videos, alle Fotos, Artwork), Texte
www.carolaschmidt.com
STAAB: Management
S Ä N G E R
Adriana Varela: Hijo De Puta
Tangoikone aus Buenos Aires
Berlin Comedian Harmonists: Ob ich Dir treu sein kann
El Topo: Tanto, Amanece En El Oeste
Rapper aus Buenos Aires
Headvoice: Dancing On The Volcano, Aua, If You Go
australischer Sänger und Performancekünstler
Ina Viola Blasius: Aua, 1-2-3
Bildhauerin und Sängerin aus Deutschland
Karina Beorlegui: Si Te Puedo Ser Fiel
Tangosängerin aus Buenos Aires
Louie Austen: One More Kiss
Lulu Schmidt: Innocent
Mieze Katz: Lost in Weltschmerz
Sängerin der Band MIA
Walter “Chino” Laborde: Tanto, Tuyo soy
Sänger aus Buenos Aires
Wolf Maahn // Vereinigte Staaten Deluxe Edition
- Artist: Wolf Maahn
- Albumtitel: Vereinigte Staaten Deluxe Edition
- VÖ: 14.01.2011
- Formate: CD+DVD
- Label: Libero Records
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: www.wolfmaahn.de
- Myspace: www.myspace.com/wolfmaahn
> Tourdates
TOUR VERLÄNGERUNG UND DELUXE VERSION INKL. „LIVE AT FEHMARN“ DVD
Seit über 25 Jahren setzt Wolf Maahn immer wieder erfolgreich Impulse in der deutschen Musikszene. Und was er auch macht – Rock oder R&B, laut oder leise, elektrisch oder akustisch – er tut es mit Leib und Seele und bleibt 100% authentisch. Und es läuft gut für Wolf Maahn, deutsche Rocklegende und Zaubermeister des R&B gefärbten Rock. Für seine vielerorts ausverkaufte “Vereinigte Staaten”-Tour sind 2011 zehn Zusatztermine angesetzt und es werden wohl noch mehr.
Nach dem Chart-Entry des dazugehörigen Albums, WM’s erstem Longplayer mit ausschließlich neuem Material seit sechs Jahren und wahren Lobeshymnen der Presse, gibt es “Vereinigte Staaten” ab 14.01.2011 auch als Deluxe Version inklusive Live-DVD. Hauptbestandteil ist ein Mitschnitt seines Auftritts beim Fehmarn Open Air 2010, dazu im ausgiebigen Bonus-Teil weitere Live-Mitschnitte, Backstage-Szenen und Promo-Clips. Geplant war eine Veröffentlichung der Fehmarn Show im Vorfeld nicht, ja, selbst der Mitschnitt kam überraschend und Wolf Maahn und seine erstklassige Band enterten ohne Soundcheck die Bühne. Die Kraft der Bilder und der explosiven Performance und die starke allgemeine Resonanz auf den WM Auftritt ließen allerdings sehr schnell die Frage nach einer Veröffentlichung des Materials laut werden
Auch bei seinem Ausflug in die Schauspielerei, er ist seit einigen Wochen in der RTL-Vorabendserie “Unter Uns” als Wolf Maahn zu Gast, liegt der Fokus auf dem aktuellen “Vereinigte Staaten” Album. So wird er, neben bereits gespielten Songs, einen Tag vor der Veröffentlichung der Deluxe Edition, am 13.01.2011, ein „Abschieds-Konzert“ in der Daily Soap mit gleich vier aktuellen Songs geben.
VEREINIGTE STAATEN – DELUXE / TRACKS:
Disk: 1 (CD)
01. Unter einem großen Himmel
02. Kannst du sehen
03. Vereinigte Staaten
04. Dein Gang
05. Süßes Glück
06. Das Ding
07. Am heutigen Morgen
08. Im Lauf der Zeit
09. Was dümmer macht
10. Nonstop Superflat PopUp Internetshow
11. 210
12. Flucht nach vorn
Disk: 2 (DVD)
Konzert:
01. Unter einem großen Himmel
02. Kannst du sehen
03. Vereinigte Staaten
04. Flucht nach vorn
05. Kind der Sterne
06. Rebellion
07. Rosen im Asphalt
08. Wunder dieser Zeit
09. Das Ding
10. Wir wissen es
11. Fieber
12. Ich Wart Auf Dich
13. Wenn der Regen kommt (incl. “No Woman No Cry” und ” Direkt ins Blut”)
14. Sucht der Träumer (Konzertlänge ca. 90 Min)
Bonus:
01. Fehmarn Backstage
02. Vereinigte Staaten – EPK / Interview (Album Promo)
03. Kannst Du sehen (Album Promo)
04. NonStop Superflat PopUp Internet Show – Live in Syke
05. Süßes Glück – Live in Düsseldorf 2010
06. Wolf Maahn & Wolfgang Niedecken – Like A Rolling Stone – Live in Köln 2009
07. Rosen Im Asphalt – Live in Köln 2009
08. Unter einem großen Himmel (Official Clip)
MissinCat // Wow
- Artist: MissinCat
- Albumtitel: Wow
- VÖ: 04.03.2011
- Formate: CD, digital
- Label: R.D.S. (Revolver Distribution Services)
- Vertrieb: Cargo
- Website: www.missincat.com
- Myspace: www.myspace.com/missincatmusic
MISSINCAT VERÖFFENTLICHT IHR LANG ERWARTETES ZWEITES ALBUM
Wissen Sie was Symptominterjektionen sind? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Obwohl Sie sich ihrer gerne bedienen. Huch, hoppla, hurra gehören dazu wie aha und auch wow. So heißt das neue Album von MissinCat. „Wow“. Weil sie damit ihre Zuhörer begeistern und beeindrucken will und wird. Und auch sich selbst überraschen konnte. Denn „Wow“ klingt anders als „Back On My Feet”, ihr Solodebüt. Als Botschaft wie auch musikalisch.
DAS DEBÜT
„Back On My Feet”, im Frühjahr 2009 veröffentlicht, wurde gelobt für seine ruhigen, balladenhaften, von einer sanften Stimme wunderschön getragenen Lieder. Der Titeltrack des Albums schaffte es auf Anhieb auf namhafte Playlisten wichtiger deutscher Radiosender, wie Bayern 3, SWR 3, 1Live, Fritz oder Radio Sputnik. Beim Berliner RBB Sender Radio Eins zählte die Nummer gar zu einer der meist gespieltesten Singles im Frühjahr 2009. Nicht zuletzt dadurch schrammte die Nummer nur knapp an den Top 100 der deutschen AirplayCharts vorbei. In den Mainstream Charts belegte „Back On My Feet” eine Top #65 und in den JugendCharts eine #69 Chartposition. Bei den Trend¬settern aus dem bundesweiten Verbund der Campusstationen durfte man sich im Hause Barbieri sogar über eine Top Ten (#8) Position freuen! Der Spielehersteller NINTENDO entdeckte die Nummer im Radio und ging eine um¬fangreiche Kooperation mit Künstler und Label ein, in der eine massive Werbekampagne mit „Back On My Feet” bestückt wurde (siehe auch > http://www.myspace.com/video/vid/60770287).
Die sparsamen Arrangements der gefühlsintensiven Songs fanden immer wieder lobende Erwähnung. MissinCat gelang auf souveränste Weise, ein Höchstmaß an Gefühl mit minimalen Mitteln auszudrücken. „Bevor ich mein erstes Album aufnahm, hatte ich viele Jahre in einer Band gespielt“, erinnert MissinCat, die als Caterini Barbieri geboren wurde, an ihre Zeit als Bassistin mit Vertigini. „Da gab es immer viele Instrumente, die auch immer gleichzeitig gespielt wurden. Als Solistin wollte ich es ganz simpel, am liebsten mit so gut wie nichts.“ Also minimierte MissinCat ihre Kompositionen auf Gesang zu Gitarre und Klavier, setzte sporadisch auf Glockenspiel und Cello. Die Kniegeige wurde auch zum ständigen Begleiter auf Tournee.
DAS NEUE ALBUM
Dem Minimalismus ist MissinCat auch auf „Wow“ treu geblieben. „Den habe ich wohl verinnerlicht“, glaubt die Wahl-Berlinerin. Und obwohl an der neuen Produktion zehn Musiker und zwei Duettpartner mit anderthalb Dutzend Instrumenten beteiligt waren, ist MissinCat weit davon entfernt, eine Orchesterplatte abgeliefert zu haben. Die ursprüngliche „Weniger ist mehr“-Idee hat lediglich eine andere Definition erfahren. „Meine ideale Band hätte zwölf Musiker, von denen jeder aber nur ab und zu spielt“, ist MissinCat kein Fan von Tuttis, liebt viel mehr die Freiräume, leere Zimmer sozusagen. Instrumente sind für sie mehr wert, wenn sie wenig spielen. Zumal wenn es welche sind, die einen ganz eigenen, speziellen Charakter haben wie Banjo, Posaune, Mellotron, Melodica oder singende Säge. Sie alle nehmen uns mit auf eine Reise, provozieren bei jedem Rezipienten eigene, individuelle Assoziationen in Zeit und Raum. So bekommt MissinCats Singer/Songwriter-Musik Facetten, die – divers wie ihre musikalischen Helden Beatles, Velvet Underground, Leonard Cohen, Nick Drake, Billy Holiday und Sigur Rós – neben unüberhörbaren Folk-, Indie- und LowFi-Pop-Elementen auch Kinderlied-, Filmmusik-, Zirkus-, Twang-, kammermusikalische, Jazzcombo-, Walzer- und unzählige andere Motive aufgreift.
In Sonny Boy Gustafsson fand MissinCat für „Wow“ einen kongenialen Produzenten, obwohl sie eigentlich gar keinen gesucht hatte. „Denn wenn jemand von ,draußen’ kommt und dir was über deine Musik erzählen will, bist du meist enttäuscht und unglücklich“, entpuppte sich Sonny Boy aber als „my man“. Die Chemie stimmte und er ermunterte die Sängerin und Multiinstrumentalistin sogar, ihre bereits zuhause am Computer vorbereiteten Step-by-step-Arrangements im Stockholmer Studio mit befreundeten Musikern in ganzer Konsequenz zum Leben zu erwecken. „Ich hatte keine feste Band, also konnte ich mir die Instrumente aussuchen, die zum jeweiligen Song zu passen schienen und die in dieser Art von Musik noch nicht so oft zu hören waren und deshalb abgenutzt klangen“, genoss MissinCat diese Freiheit und die Talente von Gustafssons handverlesenen Solisten in vollen Zügen. „Ich mochte schon immer den nordischen Sound, Songs aus Schweden und Island. Sie haben da ein gutes Gespür für minimalistische Musik, einen guten Geschmack, kreieren coole Sounds und scheuen sich auch nicht vor Popmusik, die aber immer „very special“ ist. Wie zum Beispiel die, der längst über die eigenen Landesgrenzen hinaus erfolgreichen wie experimentierfreudigen Linda Carlsson alias Miss Li aus Borlänge, die auf dem Stück „Distracted“ zu hören ist, einem nicht erhörten Liebeswerben im 2/4-Wiegentakt über einen Mann, dessen Interesse – nicht einmal mit einem eigenen Lied – zu wecken ist.
Bei so viel Unterstützung aus dem hohen Norden ist es umso erstaunlicher, dass man in ersten Reaktionen MissinCat wissen ließ, auf „Wow“ italienischer denn je zu klingen. Allein, dass sie mit „Capita“ das erste Mal in ihrer Muttersprache singt, reicht als Indiz dafür kaum aus. „Vielleicht hören manche mehr Folk heraus“, vermutet sie. Aber was ist italienischer Folk? Der klingt in Neapel und Triest anders als auf Sardinen oder Sizilien. Auch ein klassischer Tarantella ist bei Signorina Barbieri jedenfalls nicht auszumachen. Und die Region um Mailand, wo die Musikerin geboren wurde, hat was Folk betrifft sogar keltische Wurzeln. Das spezifisch Italienische, was man bei MissinCat heraus hören kann, ist Musik aus den Sechzigern, auf die sie als Italienerin besonders stolz ist. Die von Ennio Morricone nämlich, die nicht nur die unvergleichliche Atmosphäre unzähliger Spaghetti-Western prägte, sondern bis in aktuellere Kultstreifen wie „Kill Bill“ nachwirkt. Und Quentin Tarantino hätte sicherlich seine wahre Freude an einem Song wie „If You Make Me Happy“ von „Wow“. Auch Celentano hat – anders als die aktuellen, international bekannten Chartstürmer des Italo-Mainstreams – Eindruck hinterlassen. Nicht zufällig ist der zweite Duettpartner auf der CD Giuseppe Peveri alias Dente. Sein Debüt „L’Amore Non E Bello“ wurde auf Anhieb als „Best Italian Independent Album 2009″ ausgezeichnet, ein Beweis dafür, dass der Underground auf dem Stiefel lebt, Qualität hervorbringt und ein begeistertes Publikum erreicht, das sich nach ehrlichen Emotionen sehnt.
Dass Herzschmerz immer ein Thema ist, das berührt, ist eine Binsenweisheit. Das Faszinierende an MissinCats musikalischem Storytelling war und ist, dass die Sängerin immer mit dem Credo auf die Bühne geht, „Ich kann immer noch fühlen, wie mein Herz bricht, wenn ich ein trauriges Liebeslied singe“. Trotzdem gelingt es ihr, bei allem Schmerz und aller Melancholie immer positiv und optimistisch rüber zu kommen, weil sie sich als einen sehr positiven Menschen begreift. Natürlich gibt es auch auf „Wow“ wieder tief traurige Momente. Natürlich geht jeder Mensch immer wieder durch schwierige Zeiten. Aber man lernt mit der Zeit einen anderen, konstruktiveren Umgang mit Problemen und Niederlagen, versucht sie und das Leben ein wenig leichter zu nehmen, mutiger in Situationen zu geben, sich mehr zu (zu)trauen, jeden Tag hundertprozentig zu leben. „Dare To Dare“ heißt ein neuer Song. Trau’ dich, was zu riskieren, „Little Birdie“ („…fly high, higher than the sky…“) ein anderer, und als Mottosong und Namensgeber steht am Beginn des Albums „Wide Open Wings“, reduziert auf – der Minimalismus greift ein weiteres Mal –„Wow“. So schließt sich der Kreis. Symptominterjektionen sind übrigens Empfindungswörter. Und welcher Begriff würde besser zu MissinCats Musik passen.
TRACKS
1 Wide Open Wings
2 The House By The River
3 I Wish You Could Allow (erste Singleauskopplung)
4 Fly High
5 Try Me
6 Distracted feat. Miss Li
7 No Sleep
8 If You Make Me Happy
9 Little Birdie
10 Just In My Head
11 Dare To Dare
12 Capita feat. Dente
Erik & Me // Versteck
- Artist: Erik & Me
- Albumtitel: Versteck
- VÖ: 07.01.2011
- Formate: CD, digtial
- Label: R.D.S. (Revolver Distribution Services)
- Vertrieb: Cargo
- Website: www.erikandme.de
- Myspace: www.myspace.com/meanderic
Promotionmaterial
Tour 2011 beendet, Termine 2012 demnächst
ERIK & ME: Berliner Band um Erik Lautenschläger veröffentlicht zweites Album
Die Berliner Band ERIK & ME veröffentlicht am 7. Januar 2011 ihr zweites Album. „Versteck“ ist der Titel des neuen Albums, das von R.D.S. (Revolver Distribution Services) veröffentlicht und über Cargo vertrieben wird. In elf Songs präsentiert das Quintett seine große Wandlungsfähigkeit und musikalische Reifung, im Zentrum die eigenwillige und einzigartige Stimme von Songwriter Erik Lautenschläger.
Gleich der erste Song „Schreien“ hat es in sich: Vorwärts treibende sich selbst überholende Drums, eine psychotisch wavige Gitarrenlinie setzt ein und nach knapp zwei Minuten fordert uns Erik Lautenschläger mit verzerrter Stimme auf die Bühne zu treten, um uns dann kurz darauf im großen einzigen Refrain gleich wieder zu verjagen – danach ein Synthi Outro, ein Knall – Ende. Sind das noch Erik & Me? Die Berliner Band, die mit ultra-ästhetischem Anspruch im Jahre 2008 ihren Erstling „Hundertsechzig Zeichen“ ein homogenes, in sich ruhendes Album mit lyrischen Texten herausbrachte, hat sich kräftig verändert. Nicht mehr so sehr „shoegazing music“, sondern mutiger, mächtiger und kompromissloser ist das neue Werk geworden, rockiger und abwechslungsreicher als der Vorgänger, dennoch daran anknüpfend.
Alles vereint die Stimme von Erik Lautenschläger, der sich auf dem neuen Album seltener ins hohe Falsett verirrt und jetzt angriffslustig und facettenreicher klingt. Seine Texte sind eindeutiger und schießen ein ums andere Mal stakkatohaft aus der dichterischen Deckung („Los kauf Dir ein Souvenir oder gleich drei zum Preis von zweien“ – aus „Genug“). Diese Platte zeigt die eindrucksvolle Wandlungsfähigkeit einer gefestigten Band. Erik & Me wandeln sich von Song zu Song, mal mit orchestraler Indie-Gewalt („Genug“), dann ein Beach-Boys Chor („Einsam“), und wenn man beim letzten Song, dem ruhigen County-Walzer „Unsichtbar“ angekommen ist, möchte man glauben vergessen zu haben, wie die Platte begann. –
Eine erste Single („Herbst“) läuft derzeit in den Radios.
ERIK & ME gibt es schon seit 2004. 2005 veröffentlichte man eine erste EP, damals noch mit englischen Texten. Viele Konzerte, Teilnahme am Popcamp 2006/2007, Auftritt im WDR Rockpalast 2007 hießen die weiteren Stationen, bis 2008 endlich das offizielle Debütalbum veröffentlicht wird. „Hundertsechzig Zeichen“ bietet Pop-Poesie vom Feinsten, musikalisch geschult an britischer Popmusik, aber mit deutschen Texten und vielleicht am ehesten mit Element of Crime vergleichbar. Im Jahre 2010 ist aus dem ehemaligen Quartett ein Quintett geworden: zwei Kanadier, zwei Frauen und Erik Lautenschläger. Nicht nur, dass die Berliner Band eine ordentliche Metamorphose hinter sich hat, sie präsentiert sich auf ihrem zweiten Album auch gereift, soundlich gestrafft und ausdrucksstark wie nie. Die fünf leben und musizieren in der Hauptstadt.
LINE-UP: Erik Lautenschläger / Dave Bennett / Merle Bennett / Heike Becker / Tyson Nailor
TRACKLISTING:
01. Schreien
02. Sonderbar
03. Einsam
04. Genug
05. Versteck
06. Zugross
07. Manchmal
08. Herbst
09. Zufall
10. Tusnami
11. Unsichtbar
LIVE: Die Band gibt am 22. Januar 2011 im Magnet Club Berlin ihr Record Release Konzert, eine bundesweite Tour folgt im April.
Gazpacho // Missa Atropos
- Artist: Gazpacho
- Albumtitel: Missa Atropos
- VÖ: 26.11.2010
- Formate: CD, LP, digital
- Label: HWT
- Vertrieb: Sony Music NEO (D)
- Website: www.gazpachoworld.com
Wer meint, man könne keine drei Konzeptalben nacheinander schreiben, der sieht sich getäuscht: GAZPACHO, die mit ihrem 2009er Studioalbum „Tick Tock“ die Musikpresse begeisterten, diverse „Alben des Monats“ sowie beste Platzierungen bei Leser Polls einheimsten, legen mit „Missa Atropos“ nach.
backgound gazpacho
Seit ihrem Debütalbum „Bravo“ im Jahr 2003 haben sich die Norweger um Sänger Jan-Henrik Ohme vor allem durch Internet-Promotion und Mund-zu-Mund-Propaganda europaweit eine beachtliche Fangemeinde erspielt. Als Support von Marillion auf der „Marbels“-Tour spielten sie 2004/2005 vor mehr als 30 000 Menschen – ein so großer Erfolg, dass die Briten ihre norwegischen Kollegen für ihr Label „Intact Records“ gewannen, wo 2005 „Firebird“ und 2007 das Konzeptalbum „Night“ veröffentlicht wurden. Letzteres wurde von der europäischen Kritik euphorisch gefeiert. Der Nachfolger „Tick Tock“, ihre eigenwillige und faszinierende Interpretation des Romans „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry, wurde dann über Sony Music vertrieben, womit der Band der nächste Schritt in Richtung internationaler Erfolg gelang. Das nunmehr sechste Studioalbum mit dem seltsamen Titel „Missa Atropos“ wird abermals über Sony vertrieben und im Januar/Februar 2011 auf einer Europatournee live vorgestellt (Termine auf der nächsten Seite).
missa atropos inhalt
Sämtliche Verbindungen zur Aussenwelt gekappt, zieht sich ein Mann in einen Leuchtturm zurück, um die letzte Messe für Atropos (die Unabwendbare), eine der drei griechischen Schicksalsgöttinnen, zu schreiben. Atropos und ihre Schwestern waren in der Antike für das Schicksal und den Tod eines jeden Sterblichen verantwortlich. Während Klotho den Lebensfaden sponn, bemaß Lachesis seine Länge und Atropos entschied über die Art des Todes und zerschnitt den Lebensfaden mit einer Schere. Die wohl nachhaltigste Entscheidung überhaupt…
Das ist knapp gefasst der Inhalt von „Missa Atropos“, dem sechsten Studioalbum von Gazpacho, das uns in die Welt des Protagonisten führt und Einblicke in die Tiefen seiner Seele und seinen Lebensweg gewährt, der ihn in diese umfassende Einsamkeit zwang und zu dieser Entscheidung führte. Das Album ist eine Reflexion über das Schicksal und dessen Unabwendbarkeit.
Schwerer Stoff? Ganz bestimmt. Aber genauso deutlich wie auf den gefeierten Vorgängeralben gelingt es der Band, die selbstgestellte Aufgabe grandios zu meistern. Das Erfolgsrezept auf „Missa Atropos“ ist außerordentlich musikalisches Können, gepaart mit hochintelligentem Kompositionsvermögen und einem traumhaften Gefühl für schwingende Stimmungen.
Der weite musikalische Raum zwischen subtiler Bedrohlichkeit und deren euphorischer Auflösung ist ein Feld, in dem sich kaum eine Band so zuhause fühlt wie die sechs Norweger. Wie schon auf dem grandiosen Vorgänger „Tick Tock“ nehmen sich Gazpacho viel Zeit, den Hörer in ihre einzigartige Gedankenwelt zu entführen. Wo andere Konzeptalben häufig überhastet oder überfrachtet sind, findet die Band um Sänger Jan-Henrik Ohme mit schlafwandlerischer Sicherheit ihr ganz eigenes Tempo: zauberhaft schön und von hypnotischer Kraft.
Beim Hören der dreizehn Songs entstehen so ganz automatisch nachhaltige Bilder von Seelenzuständen wie Furcht, Schmerz, Leere, Zweifel, aber auch Erlösung, Glück, Leichtigkeit und Zuversicht!
Das alles ist meilenweit von jeder kunsthandwerklichen Zurschaustellung der eigenen Talente, die den Genre-Kollegen häufig unterstellt wird, entfernt. „Missa Atropos“ ist ein in jeder Note sinnvoll komponiertes und reifes Werk einer Band, die es nicht nötig hat, mit ihrer musikalischen Meisterschaft zu prahlen. Insofern kommt das Album trotz des großen Themas geradezu bescheiden daher.
Gazpacho ist eine Band, die etwas ganz Unglaubliches schafft: Mit Tönen und Melodien zu malen, Welten zu erschaffen, die Musik aus ihrer Dimension zu heben und zu einem multi-sinnlichen Erlebnis zu machen. Oder kurz gesagt: „Missa Atropos“ ist ganz großes Kino.
line-up 2010
Jan-Henrik Ohme (vocals)
Jon-Arne Vilbo (guitars)
Thomas Andersen (keyboards)
Mikael Krømer (violin, mandolin, guitar)
Lars Erik Arp (drums, percussion)
Kristian Torp (bass guitar)
discography
2002 Get It While You Can (4 Track EP)
2003 Bravo
2004 When Earth Lets Go
2005 Firebird
2007 Night
2009 Tick Tock
2010 A Night At Lorely (Live DVD/CD)
Wolf Maahn & Band // Vereinigte Staaten Tour 2010
Tour geht in die Verlängerung – Neues Album wird auch innerhalb einer TV-Serie “veröffentlicht”!
Mit dem frischen Wind neuer Songs und einem geradezu euphorischen Feedback der Presse zu seinem neuen Studiowerk VEREINIGTE STAATEN tritt Wolf Maahn mit hochkarätiger Band im Herbst zur Verlängerung der gleichnamigen Tour an. Hinter ihm liegen 18 Shows im Frühjahr, tausende erwärmter Fan-Gemüter und sein nunmehr 11. Longplayer in den deutschen Album-Charts. Schon bei den 10 Vorpremieren, bei denen noch kein Besucher die neuen Titel kannte, knüpfte die Begeisterung nahtlos an die erfolgreiche “Direkt ins Blut 2 – Tour“ (07/08) an: Von “Maahnischer Hysterie” berichteten die Kieler Nachrichten, “Zwei Stunden Powerplay“, hörte die AZ und die Hamburger Morgenpost berichtete ganzseitig und mit der Überschrift: „Wolf Maahn spielte sein Publikum glückstrunken!“ Und für einen Tag war gute Musik an sich ein Thema im Boulevard!
VEREINIGTE STAATEN, Maahns erstes Studiowerk seit 6 Jahren, klingt wieder deutlich elektrischer und liefert eine aufregende Mischung aus wild treibenden Rocksongs, Reggaegrooves, Soul-, Country- & Blues Balladen ab. Beim Titel, erläutert Maahn, ginge es ihm um „das Prinzip von freien, eigenständigen Wesen, die Gegensätze überwinden um gemeinsam etwas zu bewegen“. Dies gelte „sowohl für zwei Menschen wie auch ganze Völker“. Versinnbildlicht wird es auf dem Frontcover durch ein Foto von zwei angeschirrten Huskies. Inspiriert zu dieser Idee wurde Maahn auf einer Reise in die Arktis. Die unmittelbaren Natur-Erfahrungen, die Unberührtheit der Wildnis, das beeindruckende Erlebnis bei einem Huskie Trip und das sensible ökologische Gleichgewicht haben eine wichtige Rolle beim Grundgedanken gespielt. Nicht nur im Opener „Unter einem großen Himmel“ sondern bei mehreren Songs klingt das Thema in verschiedenen Akzentuierungen an. Beim Titelsong geht es um die kleinste Einheit. Maahn besingt die Liebe und die Gegensätzlichkeiten in der Beziehung zu seiner Frau Angelika „ Liebe, Amen / wir leben zusammen / Vielfalt der Arten / in Vereinigten Staaten“. Es geht um ein universelles Prinzip. Und auch bei ironischen Songs wie „Was dümmer macht“ (über Brustimplantate) oder „NonStop Superflat PopUp Internet Show“ (über Internet-Communities) wird irgendwann klar: Diese VEREINIGTEN STAATEN gehen uns alle an.
Seit über 25 Jahren setzt er nun immer wieder erfolgreich Impulse in der deutschen Musikszene. Ob Rock oder R&B, laut, leise, elektrisch oder akustisch – Wolf Maahn tut es mit Leib und Seele, bleibt 100% authentisch. Hits und lyrische Geniestreiche wie “Irgendwo in Deutschland”, “Rosen im Asphalt”, “Ich wart auf Dich” oder „Kind der Sterne“ sind Meilensteine der deutschen Popgeschichte. Dabei gelang es dem “romantischen Tramp auf den Nebenstraßen der modernen Welt“ (Nürnberger Nachrichten) auch immer wieder Genregrenzen zu überspringen. So brachte er 1985 als erster Rockact das “Fieber” in die “ZDF-Hitparade”, um nur drei Monate später als erster deutscher Act in der legendären “ARD Rockpalast Nacht” aufzutreten.
Die Situation von Rock- und Popmusik im TV des Jahres 2010 sieht Wolf Maahn allerdings noch um ein Vielfaches schlimmer: “Ein schlechter Witz! Kein halbwegs ernsthafter Künstler weiß mehr, wo er da noch auftreten kann. Es gibt kaum noch Sendungen, die so was überhaupt für vorstellbar halten. Die meisten haben längst jegliche Auftritte abgeschafft. Band Performances stehen unter einer Art gesamtdeutschem Fernseh-Bann. Aber vielleicht hören Künstler ja dafür eine Coverversion von sich bei “Popstars“ oder “DSDS“!“
Ein viel beachtetes 60-minütiges Abend TV-Special („Direkt ins Blut 2“ – WDR) wie beim letzten Album war somit eher eine bemerkenswerte Ausnahme und für den Künstler ziemlich riskant: Maahn hatte die Sendung als Produzent selbst vorfinanziert. Jetzt, gepaart mit einer neu entdeckten Lust zur Schauspielerei, geht er ganz neue Wege: In der erfolgreichen RTL Serie „Unter Uns“ spielt er ab 13.09.2010 für drei Monate unter seinem Namen einen deutschen Rocksänger, der gerade ein neues Album aufnimmt, es heißt – “VEREINIGTE STAATEN“! Dazu wird es mehrere in die Handlung eingebettete Live Performances geben. Gerade erst, im Herbst 2009, gab Maahn sein Schauspiel Debut, spielte Friedrich Schiller in “Das Lied von Schillers Glocke”, und sein erster Ausflug in die Schauspielkunst kam an, die Medien bis hin zum “Heute Journal” berichteten bundesweit.
PRESSESTIMMEN
…Maahn brilliert (Rheinzeitung)
…Maahn zeigt sich in Bestform (FAZ)
…Wolf Maahn steckt noch voller Ideen (FOCUS)
…Knackvolle Einkaufstüte aus der Rock- und Soul-Tanke (Laut.de)
…Neuer und frischer geht es nun wirklich nicht mehr. (Musicheadquarter.de)
…wie immer am Zenit deutschsprachiger Musik angesiedelt. (Alternativmusik.de)
… und auch „Vereinigte Staaten“ … hat diese patentierte Maahnsche Mischung aus Reggae-Leichtsinn, beiläufigem Funk und herrlich süßen Balladen mit deftigen Gitarren-Soli. „Am heutigen Morgen“ und „Im Lauf der Zeit“ sind solche ungebremsten Schmachtfetzen, die nur Maahn so vernuscheln und dehnen kann, dass der Text klingt wie von John Lennon…. (Rolling Stone)
…zeigt, wie frisch und überzeugend deutsche Musik sein kann (Rheinischer Merkur)
…Stücke, die einem Freudentränen in die Augen treiben können (Bonner Generalanzeiger)
TOURDATES
24.09.2020 D-Zwickau, Lutherkirche (Solo & Acoustic)
23.10.2010 D-Schweinfurt, Stattbahnhof
28.10.2010 D-Berlin, Lido
29.10.2010 D-Schwerin, Speicher
30.10.2010 D-Magdeburg, Festungsmark
05.11.2010 D-Frankfurt, Batschkapp
06.11.2010 D-Syke/Bremen, Syker Theater
12.11.2010 D-Bonn, Harmonie
13.11.2010 D-Stuttgart, Universum
10.12.2010 D-Erfurt, HsD
11.12.2010 D-Leipzig, Anker
15.12.2010 D-Bochum, Zeche
18.12.2010 D-Affalter/Chemnitz, Linde
Aktuelles Album: Vereinigte Staaten
VÖ: 19.03.2010
Label: Libero
Vertrieb: Rough Trade
Website: www.wolfmaahn.de
MySpace: www.myspace.com/Wolfmaahn
Facebook: www.facebook.com/wolfmaahn
Gazpacho // A Night at Loreley

- title: A Night at Lorely
- release date GSA: 05.03.2010
- formats: DVD+2CD, 2CD
- label: HWT
- distribution: Sony
- website: www.gazpachoworld.com
- myspace: www.myspace.com/gazpachomusic
- booking/management: WiV Entertainment, www.wiventertainment.de
Im März und April 2009 gingen Gazpacho erstmals auf große Europatour und traten am 10.07.2009 im Rahmen des Night of the Prog Festivals auf der legendären Loreley auf. Die Show, die auch den Abschluss ihrer Tick Tock Tour bildete, wurde aufwändig mitgefilmt und liegt nun als Package mit DVD plus Doppel-CD vor. Neben dem Gesamtwerk „Tick Tock“ ist nahezu das komplette Vorgängeralbum „Night“ zu sehen und zu hören, dazu weitere drei Kompositionen ihrer ersten Veröffentlichungen.
John Arne Vilbo, Thomas Andersen und Jan-Henrik Ohme begannen schon 1996 mit dem Bandprojekt Gazpacho, das sie nach „dem Bastard unter den Suppen“ (Andersen) als Anspielung auf die unterschiedlichen Charaktere der Musiker benannten. Fast sechs Jahre experimentierte die Band, reduzierte, ergänzte und würzte die Zutaten, bis sie 2002 die erste EP „Get It While It’s Cold (37 C)“ veröffentlichte. Über Internet-Plattformen, Youtube und das übliche Netz-Gezwitscher erspielten sich Gazpacho mehr und mehr Fans. Mit „Bravo“ (2003) belegten Gazpacho schon Platz 6 der holländischen Independent-Charts und bekamen bei den norwegischen Radiostationen Airplay, der Nachfolger „When Earth Lets Go“ (2004) brachten ihnen dann die Chance, als Support von Marillion zu touren und erstmals vor mehr als 30.000 Zuhörern zu spielen. Die britischen Veteranen boten Gazpacho prompt nach der Tour an, das dritte Album „Firebird“ auf Marillions Intact Records zu veröffentlichen (2005), und mit „Night“ (2007) erfüllte sich für Gazpacho der Traum, ein textlich und musikalisch schlüssiges Konzeptalbum zu produzieren.
„Night“ war dann auch das bis dato erfolgreichste Album der Band, doch „Tick Tock“ (2009), ebenfalls ein Konzeptalbum, konnte den Erfolg des Vorgängeralbums noch steigern. Basis für das Album ist das Buch „Wind, Sand und Sterne“ von Antoine de Saint-Exupéry (im Original: „Terre des Hommes“), in dem der Autor seine Erlebnisse als Postpilot schildert; im Kern geht es um seinen Absturz in der Sahara, was ihn zwang, zu Fuß Rettung zu suchen. Kurz bevor er verdurstet wäre, wurde Saint-Exupéry von Beduinen gerettet. Kritiker wie Fans ware von der musikalischen Umsetzung des Themas begeistert:
„Die Wüste lebt, der Himmel brennt und Gazpacho haben ein hervorragendes Album gemacht.“ (Spiegel Online, April 2009)
„Im Bereich New Artrock hat die norwegische Band mit „Tick Tock“ ihre Meisterprüfung abgelegt. Vier epische Kompositionen, die wunderbar ineinanderfließen, dazu zahlreiche überraschende Wendungen und eine äußerst gelungene Produktion machen ihre fünfte Platte zu ihrem überzeugendsten, zu einem vollendeten Werk.“ (Eclipsed, April 2009, Album des Monats)
„Gazpacho vertrauen der Macht zitternder Saiten, sie setzen auf Drama, Ernst und düstere Mauern aus Klang. Und doch ist das alles weniger verkopft als getragen von großen Gefühlen. Klingt nach King Crimson fürs 21. Jahrhundert – und der Rettung des Rock vor der Oberflächlichkeit.“ (KulturNews, April 2009)
Gazpacho sind:
Jan-Henrik Ohme (vocals)
Jon-Arne Vilbo (guitars)
Thomas Andersen (keyboards)
Mikael Krømer (violin, mandolin, guitar)
Lars Erik Asp (drums, percussion) **neu**
Kristian Torp (bass guitar)




