Willy DeVille // Unplugged In Berlin
- Künstler: Willy DeVille
- Titel: Unplugged In Berlin
- VÖ: 30.09.2011
- CD: Meyer Records no. 176, Digipak
EAN 4260088441768
- Vinyl: Meyer Records no. 177, 2-LP, 180g Vinyl
EAN 4260088441775
- Label: MEYER RECORDS
- Vertrieb: ROUGH TRADE
- Link: www.meyerrecords.com
Willy DeVille // Unplugged In Berlin (2002)
PREVIOUSLY UNRELEASED MASTER MIX OF THE ORIGINAL MULTITRACK RECORDING
“Unplugged in Berlin“ ist das großartige Acoustic Trio Konzert von Willy DeVille, das seit einigen Jahren zwar schon in Bootleg Qualität auf dem Markt ist, jetzt aber in einer dem Konzert angemessenen technischen Spitzenqualität von dem kleinen aber feinen Kölner Label MEYER RECORDS neu herausgebracht wird. Selten hat man den Meister so entspannt und gleichzeitig gefühlvoll und kraftvoll erlebt. Mr. Heart & Soul at his best.
Die Instrumentalisierung gibt den Charakter des Konzertes schon fast vor. Grand Piano, Upright Bass, hin und wieder Dobro, akustische oder elektrische Gitarre geben der unvergesslichen Stimme Willy DeVilles ihren perfekten, diesmal sehr intimen Rahmen. Mehr braucht Willy nicht.
Dankenswerterweise hat man dem Granseigneur des großen Gefühls auf dieser Aufnahme den Raum gelassen, auch seine Geschichten zu erzählen. Willy war immer ein Story-Teller. Seit jeher liebte er die Songs, in denen er seine Geschichten erzählen konnte. Doch an diesem Abend in Berlin war er in einer für ihn auf der Bühne seltenen Plauderstimmung. Fast jeder Song bekommt von Willy seine eigene Geschichte. Man muss es den Herausgebern danken, dass sie ihm diesen Raum auch auf dem Tonträger gelassen haben. Allein das macht diese Aufnahme schon besonders. Fast könnte man sagen, “Unplugged in Berlin“ zeigt ,Another Side of Willy DeVille’. Ein wunderschönes Konzert findet eine angemessene Konservierung.
LINE-UP
- Willy DeVille: Lead Vocals, Guitars, Harmonica
- Seth Farber: Piano, Back Up Vocals
- David Keyes: Upright Bass, Back Up Vocals
TRACKS
1. Betty And Dupree 04:44
2. It’s Too Late She’s Gone 04:00
3. Spanish Harlem 04:36
4. Trouble In Mind 04:23
5. Storybook Love 05:53
6. Big Blue Diamond 04:58
7. Shake Sugaree 05:38
8. Let It Be Me 05:12
9. The Way We Make A Broken Heart 04:00
10. Introduction Of The Band 01:26
11. Hound Dog 02:42
12. Junker’s Blues 04:04
13. You Better Move On 05:34
14. Since I Met You Baby 04:38
15. I’m Blue So Blue 04:06
16. Keep A Knocking – Sea Cruise 04:37
17. Shake Rattle And Roll 05:00
18. Heaven Stood Still 03:57
DETAILS
- Getreue Wiedergabe vom Original Multitrack Recording
- Komplettes Konzert vom 21. März 2002 inkl. der Zwischenansagen
- Recorded by Clemens Grulich (DDD)
- Mixed by Clemens Grulich und Diethard Küster at CineImpuls, Berlin
- Mastered by Pauler Acoustics, Northeim
- Photography by Diethard Küster
- Produced by Diethard Küster
Diethard Küster ist vielen als Filmemacher bekannt. Seine Dokumentation „Beautiful Losers“ von 1997 porträtiert neben Willy DeVille auch Marianne Faithful und Leonhard Cohen. Mehr Infos über seine künstlerische Vita unter: www.diethard-kuester.de
Sebastian Block gewinnt den rbb Sommersong Contest!
Am Freitag, den 12. August 2011, konnten die Zuschauer in Berlin-Brandenburg erleben, wie Sebastian Block und seine Band mit “Ich hoffe ja” den rbb Sommersong Contest gewonnen haben. Mit 40,9% setzte sich der Song gegen vier Mitbewerber souverän durch.
Der zweitplatzierte Song erreichte 23,21 % der Stimmen, Platz 3 noch 17,74%, Platz 4 erhielt 13,54% und der letzte Platz nur 4,61%. Wer die ganze Sendung der finalen Runde mit Preisübergabe sehen möchte, sollte den folgenden Link in der ARD Mediathek aufrufen:
www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7904498
Neue “sommerliche” Pressefotos gibt es ab sofort hier.
Janine Maunder // Blink
- Künstler: Janine Maunder
- Titel: Blink
- VÖ: 30.09.2011
- Formate: CD, digital
- Label: T3 Records, www.t3records.de
- Vertrieb: Galileo MC (physisch), Finetunes (digital)
- Website: www.janinemaunder.com
- Facebook: www.facebook.com
- Reverbnation: www.reverbnation.com
Promotionmaterial
Tour 2011: beendet
Janine Maunder – Die Stimme von naked raven
Gut zehn Jahre ist es her, dass Janine Maunder als neue Sängerin bei Naked Raven einstieg und gleich mit ihrem kristallklaren Gesang, dem prägnanten Pianospiel und als Komponistin der australischen Band ein sehr eigenes Profil gab. Oft als Kammerpop bezeichnet, waren es Geige und Cello, die für die klassischen Farben sorgten und mit Jazz-, Rock- und Folkeinflüssen den Stil der Band abrundeten. Und dieser Mix rief gerade auch in Deutschland begeisterte Reaktionen bei Fans und Medien hervor. Von der strahlenden Klarheit der Musik war zu lesen, von beseelt schönen Harmonien, spannungsgeladenen Arrangements, einem einzigartigen Gespür für Details, unendlicher Intensität, authentischen Glücksgefühlen. Und von einer Sängerin, deren Stimme voller Zauber und Magie ist und der man einfach erliegen muss. „Gegenwehr ist völlig zwecklos“, lautete das Fazit in der OTZ nach einem Konzert in Jena.
Im September 2008 veröffentlichte Naked Raven die CD-Retrospektive „Sunday Best“, im Moment machen die Melbourner Pause. Eine verdiente wie genussvolle Pause wie Janine Maunders betont. Aber auf ihre Stimme muss deshalb niemand verzichten. Denn mit „Blink“ gibt es Neues von der Vollblut-Musikerin. „Die Zeit für ein weiteres Soloalbum war einfach perfekt“, erzählt sie. Denn bis Ende 2010 hatte sie eine erstaunliche Anzahl neuer Songs geschrieben. „Es war eine wirklich fruchtbare und ergiebige Zeit und ich wollte einfach so schnell wie möglich wieder ins Studio.“ Diesen Prozess, befreundete Musiker um sich zu scharen und die Stücke gemeinsam zum Leben zu erwecken, ist für Janine Maunder „die pure Freunde“. Und danach die Platte zu promoten und wieder auf Tournee zu gehen „das Tüpfelchen auf dem I“.
Was aber macht den Unterschied von Janine Maunder bei Naked Raven und Janine Maunder als Solistin aus? Vor allem erst einmal die unglaubliche Freiheit, vor einer vollkommen weißen Leinwand zu sitzen, ohne irgendwelche Vorgaben und Limitierungen. „Wenn ich für Naked Raven Lieder schreibe, habe ich natürlich eine bestimmte Instrumentierung im Sinn und überlege schon vorher, wie sich meine Ideen für die Band übersetzen lassen“, erklärt Maunders. Diesmal folgte sie ausschließlich ihrer Intuition und sah sich von Phil Butson, ihrem Songwriting- und Produktionspartner ermuntert, einfach loszulassen, die Selbstkontrolle sein zu lasen und auch mal die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Was der Musikerin – wie sie zugibt – anfangs nicht so leicht fiel.
Aber wer „Blink“ jetzt in allen Nuancen genießt, spürt sofort, wo Janine Maunder mutig neue Wege ging. „Einige der Songs werden viel mehr als sonst von Schlagzeug, Bass und Gitarre vorangetrieben. „Was die Keyboards betrifft, blieb es diesmal nicht beim akustischen Klavier. „Wir haben ein wunderbares Wurlitzer-E-Piano benutzt, auch eine alte Farfisa- und eine klassische Hammond-Orgel.“ Und mit dem Nord Keyboard, dieser kleinen rote Wunderwaffe, ließen sich jede Menge spleenige, schrullige Sounds erzeugen. „Und weil ich das Schöne und Üppige geradezu anziehe und aufsauge, gibt es natürlich auch wieder großartige und wunderschöne Streichquartett-Arrangements. Auch fünf Bläser sorgten für genügend Pathos“, lacht Maunder. „Besonders viel Spaß hat es auch gemacht, die Chöre auszuarbeiten.“
„Blink“ wurde auch deswegen ein besonders persönliches Album, weil sich die Songtexte auf ganz bestimmte Beobachtungen beziehen und vor allem von Menschen handeln, die durch schwere Zeiten gehen. Frustrationen, Depression, finanzielle Kämpfe, ernsthafte Erkrankungen und Tod gehören zu ihren Themen. „Und über einige Klippen musste ich selber klettern“, betont sie dabei. „Aber ich wollte diese dunklen Seiten des Lebens nicht voller Schwermut und Verzweiflung behandeln, sondern dem Leben die Stirn bieten, ihm ins Gesicht sagen, ,Hey – und ich kann trotzdem glücklich sein!’“ Und so erklären sich Songtitel wie „Something Out Of Nothing“, das selbstbewusste „Here I Am“, „I See Love“ und „Beautiful Life“.
Dazu passt dann auch die stilvolle Optik des CD-Digipacks mit rosa Rosen, bunt gefärbten Blättern, einem Vogel, der aus seinem Käfig ausbricht, stolze Flamingos, Riemenschuhen zu blauem Spitzenkleid und einem altem, roten Kofferradio – ein Hauch von Nostalgie, der auch mitunter durch die Musik weht was Janine Maunders gerne eingesteht. „Ich merkte beim Ausarbeiten der Kompositionen, das einige eine eher ,launige’ Richtung einschlugen. Es gibt tatsächlich viele Referenzen an meine eigene Kindheit, an Fantasien und Erinnerungen. Ich empfinde das Album auch als eine sehr feminine Platte, aber nicht als ,girly record’, sondern als reife CD einer Frau, die sich in zunehmenden Alter wohler in ihrer Haut fühlt, persönlich wie künstlerisch. Je mehr Fehler du machst, je mehr Lektionen du lernen musst, umso mehr lassen sich diese Erfahrungen hoffentlich positiv umsetzen, auf diese Weise eine belastbarere, unverwüstlichere Frau zu werden.“ Aber eine, die dabei weder an Sensibilität noch Sinnlichkeit verliert. Im Gegenteil. „Ich mag das Bild auf dem CD-Cover“, sagt Janine. „Das Gegenüberstellen und Nebeneinander der rosa Rose als typisch weibliches Symbol und meinen starken, direkten Blick in die Kamera. Ich schaue direkt in euch hinein!“
- Detlef Kinsler
Knorkator // Es werde Nicht
- Titel: Es werde Nicht
- VÖ: 16.09.2011
- Formate: CD, CD/DVD Luxusedition, Vinyl
- Label: Tubareckorz LC 11847
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: www.knorkator.de
- Tickets: www.knorkatortickets.de
Tourdaten
Knorkator haben mit dem Aufhören aufgehört!
Knorkator ist eine Berliner Band, die sich seit 17 Jahren konsequent jedem Klassifizierungsversuch widersetzt. Anfangs vielerorts lediglich als Chaoten bekannt, genießen sie inzwischen breite Anerkennung ob ihrer musikalischen und poetischen Virtuosität. Mit einer stilistischen Bandbreite von Bach bis Death Metal haben sie sich in fast jeder Bevölkerungskategorie treue Anhänger erspielt. Die Wechselbäder aus Pathos und Klamauk kann man lieben oder hassen. Kalt lässt es niemanden. Sänger Stumpen glänzt sowohl durch seine unglaublich wandlungsfähige Stimme, als auch durch sein verstörend liebenswürdig-ausfälliges Entertainment. Kaum eine andere deutsche Band tänzelt in ihren Texten so leichtfüßig zwischen Tief- und Schwachsinn, zwischen Poesie und roher Gewalt umher. Mit ihrer Auflösung 2008 hinterließen sie eine fassungslose Fangemeinde und eine klaffende Lücke in der deutschen Kulturlandschaft. Doch mittlerweile sind sie wieder da, und im September 2011 wird die Welt um ein weiteres Knorkator-Album reicher sein.
“Es werde Nicht” ist druckvoll, emotional, verspielt und äußerst unterhaltsam. Ein überschäumender Fluss schräger Ideen, mitreißender Beats und eingängiger Melodien. Knorkator haben nichts von ihrer naiven Boshaftigkeit verloren, und es macht ihnen einen Riesenspaß, den Hörer an der Nase herumzuführen.
Die erste Singleauskopplung aus dem neuen Album heißt übrigens “Du nich”. Video demnächst!
Am 16. September brechen Knorkator zu einer großen Tour auf, die durch 30 Städte führen wird und am 09. und 10. Dezember in Berlin ihren Abschluss finden wird.
Line-up
Stumpen – Gesang
Alf Ator – Keyboards
Buzz Dee – Gitarre
Nick Aragua – Drums (seit 2003)
Rajko Gohlke – Bass (seit 2011)
Moriarty // The Missing Room
- Künstler: Moriarty
- Titel: The Missing Room
- VÖ: 09.09.2011
- Label: Air Rytmo
- Vertrieb: Indigo (physisch) / Believe (digital)
- Website: www.moriartyland.net
- MySpace: www.myspace.com/moriartylands
- Facebook: www.facebook.com/moriartytheband
> Promomaterial
> Tour 2011: beendet
Transatlantische Folk-Pop-Band aus Paris becirct mit neuem Album
Amerikaner, so das Klischee, halten Franzosen für arrogante Schnösel, Franzosen im Gegenzug Amerikaner für kulturlose Trampel. Aber das Gegenteil kann funktionieren. Frankreich und die Staaten können sehr wohl miteinander. Siehe MORIARTY: In dem transatlantischen Quintett vereinigen sich Frankreich und die Staaten so selbstverständlich wie Wasser aus der Seine und dem Mississippi: Alte Welt trifft neue Welt, Country trifft Chanson, Swamp-Blues trifft Cabaret. Ein nächtlicher Folk-Mix, der keinem Jahrzehnt, keinem Jahrhundert, keinem Ort zuzuordnen ist. Banjo, Harmonica, Doublebass, ein Koffer als Trommel und die unvergleichliche Stimme von Rosemary Moriarty. Nach ihrem Erfolgsdebütalbum von 2009, das sich weltweit über 170.000mal verkaufte, erscheint nun das Nachfolgeralbum „The Missing Room“ auf dem bandeigenen Label Air Rytmo. In Frankreich ist das Album bereits erschienen, VÖ für den Rest der Welt im September. Wie kann eine so einzigartige Kombination, wie MORIARTY sie verkörpert, entstehen? Wie kann sie so natürlich funktionieren?
Autobiografisches
1980: Es begann als Witz! Eine Gruppe von Jugendfreunden, einige amerikanischer, andere peruanischer, vietnamesischer oder schweizerischer Abstammung, alle gemeinsam in Paris, Frankreich aufgewachsen. Getroffen haben wir uns beim Bauen von Sandburgen im Park.
1999: Das nahende neue Jahrhundert gibt den entscheidenden Impuls. Wir realisieren, dass wir gemeinsam Musik machen können. Das Problem: wir mögen nicht dieselbe Musik. Während Thomas und Arthur „A man and the blues“ (Buddy Guy und Otis Spann) zu ihren Lieblingsplatten zählen, singt Rosemary mit ihrem Vater amerikanische Folk-Songs in der amerikanischen Kirche von Paris. Zim trinkt statt Milch Dvorak, Debussy und The Cure und Charles erlernt nahezu das gesamte Repertoire von Philipp Glass und den Rolling Stones auf der Gitarre.
2007-2008: Die erste LP „Gee Whiz But This Is A Lonesome Town“ erscheint in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den meisten europäischen Ländern. Außerdem in Japan, Australien… sie verkauft sich weltweit über 170.000 Mal. Wir schreiben alle Songs gemeinsam, zumeist beim Improvisieren der zuvor von einem, mehreren oder allen von uns geschriebenen Songtexte.
2007-2010: „Lonesome town“-Tour: 300 Shows in über 20 Ländern. Jesus, wir waren völlig erschöpft am Ende, aber so viele neue Eindrücke, Menschen, und Orte… Viel Material um neue Songs zu schreiben (der stärkste Treibstoff war wohl Indien)!
2011: Neue Songs, montiert im fehlenden Zimmer (Titel des neuen Albums: „The Missing Room“), aufgenommen und produziert in Paris von unserem Schlagzeuger Vincent, der auch schon Bands wie Don Cavalli und Mustang produzierte (sehr zu empfehlen!). Wovon die neuen Songs erzählen: in Taipei auf seinen Liebsten warten, Bonbons verkaufen, Albträume kleiner Mädchen, die wahre Geschichte von Sean Sellers, Amerikas jüngster Insasse einer Todeszelle, hingerichtet im Jahre 1999… Das gesamt Artwork ist von Zim hausgemacht.
Außerdem haben wir unsere eigenes Label Air Rytmo gegründet, für sicheres Reisen durch die Musikindustrie. Das fühlt sich SEHR GUT an!
2012: Wir bereiten uns auf das Ende der Welt vor. Wir werden die musikalischen Wurzeln Bob Dylans erforschen und unsere Forschungsergebnisse im Salle Pleyel in Paris präsentieren (unter anderem mit Songs von Blind Lemon Jefferson, Jimmie Rodgers, Hank Williams, Blind Willie Johnson, The Carter Family und natürlich Woody Guthrie).
- Rosemary, Stephan “Zim”, Arthur, Thomas und Charles MORIARTY
VIDEOS
- EPK > http://www.dailymotion.com/ZAMORA_PROD#videoId=xg8kxj
- „Julie Gold’s Candy Cane Tale“ > http://vimeo.com/22449141
Konsequenter als auf ihrem Erfolgsalbum „Gee Whiz But This Is A Lonesome Town“ unterwandert Moriarty live das Image einer „typischen“ Folk-Band, um nicht in Klischees zu enden. Dabei hilft den in Paris ansässigen Musikern sicher ihre internationale Biografie. Souverän jongliert Moriarty mit sparsamen Arrangements und eingängigen, aber nie trivialen Melodien, vereint dabei ebenso klug wie elegant transatlantische Traditionen.
- FAZ
Die aus Paris angereiste Truppe um Sängerin Rosemary war nicht nur eine Entdeckung. Sondern eine Offenbarung. Unspektakulärer geht es kaum. Und intensiver auch nicht.
- BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN
Gerahmt werden die wundersamen Episoden von Jazz, Country, Chanson, Folk, Pop und Cabaret-Charisma. Die Bandmitglieder wohnen in Paris, haben ihre Wurzeln aber in den USA, der Schweiz und Vietnam. Am liebsten reisen sie umher und machen Halt in den Ateliers und Hinterhöfen dieser Welt. Für Moriarty zählt die Magie des Augenblicks. Es geht um die Kraft des Geschichtenerzählens. Und um das Lebensgefühl von Menschen, deren Uhren anders ticken.
- PRINZ
Songs, so schräg und stimmungsvoll, kindlich verspielt und druckvoll, dass man sich in jeden einzelnen verlieben und zu Hause gleich wiederhören wollte.
- DIE RHEINPFALZ
… Bedenkt man ihre Biografie, hört in den eher Blues und Country gefärbten Titeln die Weite Amerikas heraus, könnte man schnell auf die Idee kommen, sie zur bestmöglichsten Verkörperung von Wim Wenders Filmteil „Paris, Texas“ zu erklären. Aber in Moriartys Musik steckt mehr als the best of both worlds. Und so wirklich frankophil ist sie gar nicht, eher global angelegt. Denn ihre Chanson-Variante könnte auch im Berlin der Dreißigerjahre zu Hause gewesen sein. Cabaret trifft auf Folk, und der hat auch östliche Farben.
- PFLASTERSTRAND
Moriarty // Konzert am 22. Juni in Berlin
Amerikaner, so das Klischee, halten Franzosen für arrogante Schnösel, Franzosen im Gegenzug Amerikaner für kulturlose Trampel. Aber das Gegenteil kann funktionieren. Frankreich und die Staaten können sehr wohl miteinander. Siehe Moriarty - in dem transatlantischen Quintett vereinigen sich Frankreich und die Staaten so selbstverständlich wie Wasser aus der Seine und dem Mississippi: Alte Welt trifft neue Welt, Country trifft Chanson, Swamp-Blues trifft Cabaret. Ein nächtlicher Folk-Mix, der keinem Jahrzehnt, keinem Jahrhundert, keinem Ort zuzuordnen ist. Banjo, Harmonica, Doublebass, ein Koffer als Trommel und die unvergleichliche Stimme von Rosemary Moriarty.
Nach ihrem Erfolgsdebütalbum von 2009, das sich weltweit über 170.000mal verkaufte, erscheint nun das Nachfolgealbum „The Missing Room“ auf dem bandeigenen Label Air Rytmo (Vertrieb: Indigo). In Frankreich ist das Album bereits erschienen, VÖ für den Rest der Welt ist im September.
Ein erstes Konzert passend zur Single-VÖ „Isabella“ findet am 22. Juni 2011 im Berliner Lido statt.
Sebastian Block // Bin ich du
- Künstler: Sebastian Block
- Titel: Bin ich du
- VÖ: 24.06.2011
- Label: Januar
- Vertrieb: Broken Silence (physisch) / FineTunes (digital)
- Website: www.sebastianblock.net / www.januarmusic.de
- MySpace: www.myspace.com/sebastianblock
- Facebook: www.facebook.com/sebastian.block
> Tourdaten
Mein Mio-Sänger solo unterwegs
Sebastian Block ist vielen nur bekannt als der Sänger von „Mein Mio“. Aber das ist lediglich eine, kleine, wenn auch sehr feine Seite von ihm. Mit „Bin ich du“ erfährt und erfindet sich der Songschreiber und Multi-Instrumentalist quasi neu. Und grösser als je zuvor! Nach der Auszeit mit seiner Band produziert er mit seinem Freund und musikalischem Mitstreiter Sven van Thom innerhalb von sechs Monaten das nun vorliegende Album in einem kleinen Berlin-Mitte Studio und spielt, bis auf wenige Ausnahmen, alles selbst ein. Nebenbei gründet er sein eigenes Label „Januar“ und produziert den Titel „Unsere Heimat ist die See“ für den Kinofilm „Niemandsland“ (Regie: Toke Constantin Hebbeln, mit August Diehl u.a.), in dem er mitsamt seiner Band auch zu sehen sein wird. Ende Juni erscheint „Bin ich du“, dazu gibt es Record Release Partys in Brandenburg und Berlin.
Einen ersten Appetizer bieten die zwei ausgekoppelten Singles „Ich hoffe ja“ (VÖ 22.04.2011) und „Wir fallen tief“ (VÖ 10.06.2011). Sebastian versteht es gekonnt, tiefe Gefühle mit eingängigen, prägnanten Songstrukturen zu vereinen und uns mit auf eine ehrliche und zugleich hoffnungsvolle Reise zu nehmen.
Video zu „Ich hoffe ja“ > http://www.youtube.com/watch?v=CdHoWnPsxvc
Biografisches
Ein junger Mann streift durch die Straßen der großen Stadt, auf der Suche nach einem Ort, an dem zu Hause nicht bloß eine schöne Vorstellung wäre. Auf dem Rücken trägt er eine Gitarre und im Handgepäck Geschichten über den Tag, die Nacht, das Meer und die Hoffnung, die manchmal mehr fehlt, als die schönen Worte, die ihre Abwesenheit erklären sollen. Sebastian Block liebt Berlin und Berlin liebt ihn. Für sein exzellentes Songwriting, eine Stimme, mit der man sich an kalten Tagen ins Bett legen möchte und schlussendlich für die Liebe selbst. Die zur Musik, und die zu den Worten, die in seinem Mund auf wundersame Weise aus der Tiefkühleuphorie des Alltags eine Melodie hervorspringen lassen, die durch die Reihen seiner Zuhörer hüpft und sich dort zu gespannten Ohren setzt – und verweilt.
Obwohl er nie nach Berlin wollte, weil alles zu groß, zu schnell und zu laut erschien, war es wohl doch die richtige Entscheidung, als Sebastian Block vor fast 10 Jahren seine Koffer packte und die Heimatstadt Brandenburg hinter sich ließ. Bereits 2009 veröffentlichte er mit seiner damaligen Band Mein Mio das wundervolle Album „Irgendwo in dieser großen Stadt“. Nach mehr als 120 Konzerten mit Band und unzähligen Soloauftritten ist Sebastian Block zu einem festen Bestandteil der deutschen Musikszene geworden.
Aber irgend etwas sollte sich ändern – vielleicht die Einstellung zu dem was wirklich wichtig war und eigentlich immer noch ist. Die Kunst, das Leben, die Liebe, Freundschaft und Ehrlichkeit. Sebastian hat sich frei gemacht um herauszufinden, was im Laufe der Jahre auf der Strecke geblieben war, um die Scherben einzusammeln und wieder neu zusammenzufügen. Mit der Gründung seines eigenen Labels JANUAR und der Trennung von Mein Mio gibt er nun selbst die Richtung vor.
Anfang 2011 beendete Sebastian dann zusammen mit dem befreundeten Musiker und Produzenten Sven van Thom die Aufnahmen zu seinem Debütalbum „Bin ich du”. Nach knapp sechs Monaten intensiver Arbeit war er angekommen. Die Texte spiegelten wieder, was ihm ständig im Kopf kreiste und die Musik hatte nichts zu verbergen. Einige Songs auf dem Album entstanden im Laufe von anderen Projekten, so zum Beispiel „Nein”, dessen Text sich auf Wünsche und Hoffnungen bezieht, die deutsche und französische Jugendliche im Rahmen einer gemeinsamen Woche zu Papier brachten. Oder „Johnny“, eine von vielen Versionen, die Sebastian für den Film „Niemandsland“ geschrieben, komponiert und aufgenommen hat. Und natürlich der Track, mit dem er und seine Band letztendlich im Film zu sehen sein werden – „Unsere Heimat ist die See“ (auch wenn dieser nicht auf diesem Album enthalten ist).
Seit Mai ist Sebastian Block auch live zu erleben. Die aktuellen Tourdaten werden laufend ergänzt. Live begleiten ihn die folgenden Musiker:
Catharina Behr (Schlagzeug)
Mathieu Tascher (Bassgitarre)
Guillermo Morales (elektrische Gitarre)
Ruud van de Zalm (Tamburin)
Videos
- „Ich hoffe ja“ > http://www.dailymotion.com/video/xiaoco_sebastian-block-ich-hoffe-ja_music
- „Wir fallen tief“ > http://www.dailymotion.com/video/xj0nex_sebastian-block-wir-fallen-tief_music
Jon Allen // Sweet Defeat
- Künstler: Jon Allen
- Titel: Sweet Defeat
- VÖ: 24.06.2011
- Label: Monologue Records
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: www.jonallensongs.co.uk
- MySpace: www.myspace.com/jonallenmusic
- Facebook: www.facebook.com/JonAllenmusic
> Promomaterial
> Tour 2011: beendet
JON ALLEN VERÖFFENTLICHT SEIN ZWEITES ALBUM
Die Sunday Times feierte sein Debütalbum 2009 als eine der seltenen Indie-Erfolgsgeschichten. Zwei Jahre später veröffentlicht der aus Winchester (Devon) stammende Singer/Songwriter sein neues Album „Sweet Defeat“ auf dem Independent Label Monologue Records. Das Debütalbum „Dead Man’s Suit“ wurde durch die Einkünfte von 20,000 Downloads generiert, die sein Song ‚Going Home’ einbrachte, weil er die weltweite Landrover Werbung untermalte. Das Album erhielt großartige Kritiken, zwei BBC 2 Radio Playlisten, eine persönliche Einladung von Jools Holland für seine Sendung „Later … with Jools Holland“ (nachdem dieser ihn im Radio gehört hatte) und schließlich einen lukrativen Verlagsdeal.
Sein Erfolg war jedoch nicht nur auf Großbritannien beschränkt, sondern löste auch Begeisterung in vielen europäischen Ländern aus, wo er in den letzten zwei Jahren häufig getourt ist. Allen sieht sich vor allem als Live Performer und ist derart fleißig, so dass kaum eine Woche vergeht, wo er nicht irgendwo auftritt oder eine Liveanfrage erhält. Zu seinen vielen Bewunderern zählt beispielsweise die holländische Schauspielerin Carice Van Houten, die seine Musik entdeckte und über Twitter wiederum ihrer Gefolgschaft nahegebracht hat. Der britische Schauspieler David Morrissey bezeichnete kürzlich in einem Interview für Q Magazine „Dead Man’s Suit“ als eine seiner Lieblingsplatten, und James Morrison hat sich auch schon als Jon Allen Fan geoutet und wurde bei den Shows gesichtet.
Allens zweites Album wurde wieder von Tristan Longworth produziert und auch von den gleichen Musikern begleitet wie beim Debüt. Eine schöne Sammlung von elf Songs, die Reife und Geschlossenheit ausstrahlen. Auf der Basis von Americana Music bietet das Album feines Gitarrenpicking wie in ,Last Orders’, gekonnte Lässigkeit im bluesigen ,Lucky I guess’ (ähnlich dem ,Tulsa Sound’ von J. J. Cale) bis hin zum Titelstück, einer herrlichen Upbeatnummer mit kompletter Bläsersektion, die an die besten Soulnummern eines Van Morrison erinnert.
Die häufig benutzte Bezeichnung „the new Dylan“ wurde dem Sänger gerne übergestülpt wie bei vielen Sängern seines Fachs (so wie bei den weiblichen Singer/Songwritern immer „the new Joni Mitchell“ gesucht wird). Natürlich führt so eine Bezeichnung oft in die Irre, hat meist nicht viel oder gar nichts mit dem Künstler zu tun. Um es gleich zu sagen: Jon Allen ist NICHT der neue Dylan! Erst einmal ist er sehr viel größer (ha ha), außerdem ist er Brite und seine Stimme erinnert doch eher an den jungen Rod Stewart als an B.D. Man kann vielleicht behaupten, dass seine Musik durch den textlichen und melodischen Ansatz einen Anknüpfungspunkt zu Dylan hat.
Allens musikalische Einflüsse reichen bis zum Beginn der Popmusik in den 40er und 50er Jahren zurück, als Blues, Jazz, Soul, Gospel und Country aufeinanderprallten. Sein unerwarteter Erfolg mit „Dead Man’s Suit“ verhalfen dem Mann aus Devon, der heutzutage in London lebt, zu Auftritten mit KT Tunstall und José Gonzales, und für Mark Knopfler und Emmylou Harris eröffnete er sogar deren Konzerte im Wembley Stadion.
Aus „Later … with Jools Holland“ (2009): http://www.youtube.com/watch?v=SfaRh5nlnY8
Video zu „Dead Man’s Suit“ (2009): http://www.youtube.com/watch?v=vTMEYe-wpcA







