Robert Coyne with Jaku Liebezeit // The Obscure Department

MEYER RECORDS no 193(CD), 194(LP) Robert Coyne w. Jaki Liebezeit

- Artist: Robert Coyne with Jaki Liebezeit
- Titel: The Obscure Department
- Formate: CD, LP, MP3
- VÖ: 06.09.2013
- Label: Meyer Records
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: www.facebook.com/robert.coyne.1884
- Label web: www.meyerrecords.com

> Promomaterial
> Tourdates demnächst

Ein Joint Venture der besonderen Art
Zweites Solo-Album von Robert Coyne

Robert Coyne, 1969 als Sohn des 2004 verstorbenen Musikers, Malers und Autoren Kevin Coyne geboren, trifft auf Jaki Liebezeit, einer der deutschen Avantgarde-Rock-Legenden. Dass die beiden an einem Projekt zusammen gearbeitet haben, geht auf die Idee von Labelchef Werner Meyer zurück. Eine inspirierende wie kühne Idee!

Für sein erstes Album für Meyer Records bekam Robert Coyne beste Kritiken. So lobte Thomas Schmidt „Woodland Conspiracy“ 2010 in LP, dem Magazin für analoges HiFi & Vinyl-Kultur: „Mutig ist es ja schon: Sich über ein ganzes Album, nur mit der Gitarre beziehungsweise dem Fender Rhodes vor ein Mikrofon zu setzen und die eigenen Stücke vorzutragen, fest im Vertrauen darauf, dass der Spannungsbogen trägt. Um es kurz zu machen: Robert Coyne kann das.“ Sechzehn intime und melancholische Song-Miniaturen, eine faszinierende Stimme zu einer scheinbar einfachen Gitarrenbegleitung, die „sich im Verlaufe des Albums mehr und mehr als fast vollwertiger Ersatz für eine ganze Band erweist“, ließ für das Magazin nur ein Fazit zu: eine echte Neuentdeckung.

Dabei hatte Robert, 1969 als Sohn des 2004 verstorbenen Musikers, Malers und Autoren Kevin Coyne quasi erblich vorbelastet, mit „Death Is Not My Destiny“ auf Turpentine Records drei Jahre vorher schon sein Solo-Debüt veröffentlicht, das trotzdem ein Bandalbum war. „Die Musik reflektiert Rock’n’Roll-Einflüsse, die von 50’s-Vokalgruppen wie The Paragons, Chimes, Sonics und Flamingos bis zu Hard Rock-Bands à la Bloodrock and Blue Öyster Cult in den Siebzigern reichen“, wurde „Death…“ beworben. Lindsay Hutton schrieb im Online-Magazin The Next Big Thing von einem „Klassiker“, der wahrscheinlich unterbewertet bleiben wird. Aber das war ja erst der Anfang für Robert Coyne, denn davor war er „nur“ Gitarrist, hatte u.a. mit Eric Burdon, The Barracudas, The Scientists, Amy Rigby, Spooky Tooth und Sky Saxon gearbeitet. Den Sänger in sich spürte er gerade erst auf. „Singen ist für mich immer noch eine relativ neue Erfahrung“, bekennt Coyne. „Meine Stimme verändert sich immer noch, mein Ziel bleibt dabei, so sehr wie nur möglich nach mir selbst und nicht nach einem anderen zu klingen“, reagiert er auf die Frage nach dem „special flavour“ seines Gesanges, der die Stücke prägt und trägt. Seit „Woodland Conspiracy“ verfolgt der Songschreiber eine „Less is more“-Idee. „Ich habe eine Menge kompliziertes, komplex Arrangiertes in der Vergangenheit gespielt, auch das kann auch sehr effektiv sein“, betont er. „Die Songs auf dieser Platte sind bewusst ziemlich nackt, direkt und unmittelbar, als Kompositionen und was die Instrumentierung betrifft.“

Auf dem neuen Albums „The Obscure Department“ heißt es nun überraschend Robert Coyne with Jaki Liebezeit und zwei Charakterköpfen zieren das Cover. „Ich wollte einfach, dass die neue Platte anders klingt als die vorherige“, erklärt der Brite das Joint Venture mit der deutschen Avantgarde-Rock-Legende. „Und ich dachte, etwas Interessantes, auch Neues könnte aus einer stärker rhythmusorientierten Annäherung entstehen – meist einfach nur Schlagzeug zu akustischer Gitarre.“ Werner Steinhauser, ein enger Freund und langjähriger musikalischer Begleiter seines Vaters, kam ihm in den Sinn. Er ist auf einer Nummer der aktuellen CD dabei. Labelchef Werner Meyer brachte Jaki Liebezeit ins Spiel. „Das war eine absolut inspirierende wie kühne Idee“, musste Coyne zugeben. „Da wäre ich nie von selbst drauf gekommen, denn Jaki ist ein mythische Figur für mich, dessen Musik mit Can und auch die Platten, die er mit Michael Rother gemacht hat, ich immer gehört habe.“ Begeistert erinnert er sich immer noch äußerst lebendig daran, wie Daddy sein Exemplar von Cans „Monster Movie“ aus der Post fischte. „Ich war noch ein Kind, sieben oder acht Jahre alt, war aber sofort begeistert von der Plattenhülle und wenig später auch von der Musik.“

Die Faszination blieb, der Geistesblitz erfüllte sich mit Leben, Coyne war sich schnell sicher, Liebezeit wäre die richtige Wahl. „Ich hatte schon ein paar sich wiederholende, auf Riffs basierende Motive für ihn im Kopf, denn Jaki ist der Meister repetitiver Grooves, der beste auf der Welt, ohne Zweifel. Andererseits ist er ein sehr musikalischer Drummer und meine Hoffnung war: wenn er auf meinen Songs spielt, würden sie sparsam, dabei klangfarbenreich und vollkommen zugleich klingen. Ich glaube das ist uns auch gelungen.“ Auf einem Schwarzweiß-Bild in der Mitte des CD-Booklets sieht man die Beiden wie in einer „Versuchsanordnung“, auf der Suche nach der richtigen Chemie. „Das Foto wurde in Jakis Übungsraum in Köln geschossen als wir uns das erste Mal trafen und miteinander spielten“, erzählt Coyne. „Draußen schneite es heftig und ich war sehr nervös. Jaki ist ein sehr stiller Typ und ich war total gerührt, denn er hatte Tee vorbereitet weil er wusste, dass ich Engländer bin. Das half mich zu entspannen.“ Als Liebezeit dann seiner Interpretation von Coynes Songs trommelte, war das allerdings zunächst ein kleiner Schock für den Komponisten. „Natürlich spielte er etwas komplett Anderes als ich mir ursprünglich vorgestellt hatte, darauf musste ich mich erst einmal einstimmen. Aber das war eine tolle Herausforderung und so wurde es zu einer wirklich authentischen, aufrichtigen Zusammenarbeit mit einem originären Ergebnis..“

Schaut man sich die Lyrics an, so sind die nicht minder charakteristisch, können manchmal ein kurzer Vierzeiler sein, sind aber immer Poesie. Was die Themen angeht, so hat Coyne keine, die er favorisiert. „Ich habe auch keine Technik beim Texten, ich bin da auf die Gnade meiner Inspirationen angewiesen. Manchmal formen sich die Wörter fast von selbst, meist nach und nach, mitunter aber auch ganz plötzlich und auf einmal wie eine kleine Explosion“, verrät der Musiker. „Viele meiner Songs handeln übrigens von Außenseitern und Eigenbrötlern und da gibt es dann tatsächlich eine Übereinstimmung mit der Arbeit meines Vaters. Keine Ahnung, warum das so ist, vielleicht weil ich mich selber als Outsider sehe wie auch mein Vater einer war. Es hat mich übrigens überrascht zu entdecken, wie Poesie-nah meine Texte sind, eine Eigenschaft, die mir gefällt.“

Schön zu sehen: anders als bei anderen Kindern, die in die Fußstapfen ihre Eltern treten und – je berühmter und kom-merziell erfolgreicher die waren oder sind – oft gnadenlos scheitern, erlebt Robert Coyne die familiären Bindungen anders. „Ich glaube die Leidenschaft meines Vaters für die Musik war ein weit größerer Einfluss auf mich und mein gesamtes Leben als konkret die Lieder, die er gesungen hat, so sehr ich die auch liebte. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie musikalische Gene als Erbgut wirklich gibt, aber es ist eine schöne Vorstellung. Dad war im Grunde ein Genie. Wir waren uns sehr nah, sehr ähnlich in gewisser Weise, was unsere Kommunikation einfach machte, aber andererseits waren wir auch sehr unterschiedliche Menschen.“

- Detlef Kinsler

Tunde Baiyewu // Diamond In A Rock

TUNDE_cover_small

- Artist: TUNDE BAIYEWU
- Titel: Diamond In A Rock
- Formate: CD
- VÖ: 09.08.2013
- Genre: Soul Pop
- Label: Neapolitan
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: www.tunde.co.uk
- Facebook: www.facebook.com/TundeBaiyewu

> Promomaterial
> z. Zt. keine Tourdates

Die Stimme von Lighthouse Family
Tunde Baiyewu legt sein zweites Soloalbum vor

Einst war Tunde Baiyewu der Frontmann und das Markenzeichen des britischen Duos Lighthouse Family, das weltweit rund 20 Millionen Alben verkauft hat. Vor allem in Großbritannien landete die Band Hits am laufenden Meter: Acht Top-20-Singles und vier Top-Ten-Alben. Aber auch in Deutschland war das Duo sehr beliebt: Das erste Album „Ocean Drive“ (1995) verkaufte sich in Deutschland über 400.000mal, das zweite Album „Postcards From Heaven“ gut 700.000mal. Nach zehn Jahren im Geschäft gingen Tunde Baiyewu und Paul Tucker 2003 getrennte Wege. Tundes Debütalbum mit dem Titel „Tunde“ erschien schon 2004. Erst neun Jahre später veröffentlicht er jetzt mit „Diamond In A Rock“ ein souliges, sehr persönliches Nachfolgealbum. Der Titeltrack ist die erste Singleauskopplung in Deutschland.

Tunde Baiyewu wurde 1968 als Kind nigerianischer Eltern in Großbritannien geboren, doch als er vier Jahren war, starb sein Vater. Seine Mutter entschied sich, mit ihren beiden Kindern nach Nigeria zurückzukehren. Mit fünf musste Tunde die sehr fremde Sprache Yoruba lernen, was später seinen Gesangsstil maßgeblich beeinflussen sollte. Aber auch der nigerianische Alltag war eine Herausforderung: Vorher noch in London mit seinen Straßen, und dann in der ländlichen Schule von Etiki, wo es zur täglichen Pflicht gehörte, erst einmal Wasser aus dem Fluss zu besorgen, um die Schulkleidung zu waschen. Der Kontrast konnte kaum größer sein. Der Verlust einer Vaterfigur ließ Tunde zu einem eher zurückgezogenen, in sich gekehrten Jungen werden – auch heute ist diese Nachdenklichkeit spürbar. Er sagt dazu, dass er seit jener Zeit das starke Bedürfnis hat sich zurückzuziehen.

Als Tunde Teenager war, heiratete seine Mutter wieder. Tundes Stiefvater war Olusegun Obasanjo, in Nigeria damals Kopf des Militärs. Obasanjo hatte starken Einfluss auf Tundes Leben: 1976 entging Obasanjo knapp einem Anschlag (als Nigerias Präsident getötet wurde). Er sprach sich offen gegen die Verletzung der Menschenrechte im Land aus, die von Diktator Sani Abacha verübt wurden. Obasanjo kam schließlich ins Gefängnis, wurde gefoltert und zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er sich 1995 an einem missglückten Putschversuch beteiligt hatte. (Das war übrigens im gleichen Jahr, als Tundes Album „Ocean Drive” mit Lighthouse Family herauskam.) Der Druck aus dem Ausland, u.a. durch Jimmy Carter, führte dazu, dass Obasanjos Strafe reduziert wurde. 1998 starb Diktator Abacha und in der Folge wurde Tundes Stiefvater auf freien Fuß gesetzt. Aus den ersten freien Wahlen seit 16 Jahren ging Obasanjo als Sieger hervor und wurde 1999 Präsident von Nigeria.

Als er 19 war, verließ Tunde Nigeria, um im Vereinigten Königreich zu studieren. Er schrieb sich an der University of Newcastle ein und machte einen Abschluss in Buchhaltung. Während des Studiums nahm er jeden Job an, den er bekommen konnte. Freunde ermutigten ihn zu singen und schickten Demos an Radiostationen und Labels – ohne Tundes Wissen. Schließlich traf er auf Paul Tucker, der ebenfalls an der Uni studierte und in der gleichen Bar jobte. Lighthouse Family war geboren.

Die Arbeit an „Diamond In A Rock“ begann schon vor ein paar Jahren, als sich Lighthouse Family reformiert und bei Sony unterschrieben hatten (nach ihrer erfolgreichen 2010er Comeback Tour im UK). Tunde hatte schon ein paar Songs für ein künftiges Bandalbum geschrieben, doch wollte er keine Kompromisse eingehen, wie es im Zuge eines Major Deals vermutlich passiert wäre. Er wollte lieber Kontrolle über den gesamten kreativen Prozess behalten – und so entschied sich Tunde gegen die Band und für die Rückkehr zu seinem Ursprung, der von Musikern wie Bill Withers geprägt ist und einen Mix aus afrikanischen und westlichen Rhythmen und Mustern betont. Das Album wurde in Portland aufgenommen und bietet eine kleine, aber feine Auswahl von lokalen Künstlern auf. Tundes unangestrengte soulige Stimme liegt über allem – man erkennt sie sofort, sie klingt wie damals in den Glanztagen von Lighthouse Family. Inhaltlich drückt Tunde heute das aus, was ihm am Herzen liegt: „Now is when I need to really truly say what I want to say, the way I want to say it, as best as I can.“

HATTLER // The Kite

HATTLER_cover_small

- Artist: HATTLER
- Titel: The Kite
- Formate: CD, MP3
- VÖ: 02.08.2013
- Label: Bassball Recordings/36music
- Vertrieb: Broken Silence
- Website:
- Label web:

> Promomaterial
> Tourdates

Der auf dem Drachen reitet
Neues HATTLER-Album „The Kite“

Drei Jahre durfte es in aller Ruhe wachsen – nun schwingt es sich in die Lüfte: Im August veröffentlicht Hellmut Hattler sein siebtes HATTLER-Album “The Kite”. 12 Titel, die vollkommen entspannt zwischen programmierten Beats, melodieverliebtem Bass und urbanen Sounds oszillieren.

Es ist ja nicht so, dass sich Hellmut Hattler in den letzten Jahren gelangweilt hätte: Der Bassist spielt mit seinen Bands KRAAN, SIYOU’n’HELL und als „Dauergast“ bei der Deep-Dive-Corp., er erfreut sich einer umfangreichen Familie, dazu kam 2012 die temporäre TAB TWO-Reunion. Aber neben all diesen Verpflichtungen seht doch sein Baby HATTLER im Mittelpunkt seines musikalischen Schaffens, bereits seit dem Jahr 2000 ist dieses Projekt seine allerpersönlichste Spielwiese: Zusammen mit musikalisch gleichgesinnten Freigeistern wie Peter Musebrink, Fola Dada, Oli Rubow und Torsten de Winkel entstanden sechs international erfolgreiche Alben, in denen er gezielt an der Auflösung von Grenzen arbeitete – der Grenze zwischen Zeitlosigkeit und Hipness, zwischen analog und digital, zwischen Bassgroove und Melodiebogen.

Genau da macht auch das neue HATTLER-Album „The Kite“ weiter. Und fügt noch etwas hinzu: nämlich eine schwerelose Entspannheit, die in tiefen Wurzeln ruht. „Diese Platte fühlt sich für mich an wie ein Freispiel“, bestätigt Hellmut Hattler den Höreindruck. Nach über 40 erfolgreichen Jahren im Musikgeschäft muss er niemandem mehr etwas beweisen. „Ich habe alles weggelassen, was irgendwie ‚drüber’ ist, ich brauche kein Imponiergehabe mehr,“ sagt er.

Drei Jahre hat er sich Zeit gelassen für die Produktion, die Songs sind nach und nach entstanden. Drei der Tracks entstammen in ihrer Ursprungsversion einer Auftragsarbeit für DRadioWissen. Fast alle anderen Songs sind in Zusammenarbeit mit seinem „Deep-Dive-Corp.“-Partner Peter Musebrink entstanden: „Wir saßen tagelang zusammen in meinem Haus am einem riesigen Tisch, er mit seinen Beats, ich mit dem Bass, und haben zunächst die elektronischen Basis-Takes entwickelt“, schildert Hattler den Entstehungsprozess. „Von diesen Grundgerüsten ausgehend bin ich danach auf Sachen gekommen, auf die ich wohl nie allein gekommen wäre – das ist genau das, was mich interessiert und daraus entstand jetzt etwas sehr Spannendes.“

Losgelöst von festen Vorstellungen wuchsen die Songs so ganz organisch – jeder in seine Richtung: Instrumentale Stücke wie „Wider“ atmen Beats, Basslines und hingetupfte Ambient-Klänge; auf vier Songs zaubert Joo Kraus mit seiner Trompete fast zärtliche Melodien über den synthetischen Groove. Und dann gibt es vokale Nummern wie den Titelsong „The Kite“ oder „Fine Days“, deren Hooklines wie von selbst ins Ohr schweben, getragen von Fola Dadas warmer Altstimme – hier kommt Hattler dem perfekten Popsong so nah wie nie zuvor.

Eines haben alle Songs auf „The Kite“ gemeinsam: Der Bass hat sich von seiner urspünglichen Begrenzung als Rhythmusgeber gelöst. Hattler lässt das Instrument von der Leine und gibt ihm Melodien zu spielen, die die tiefen Stimmlage des Basses reizvoll konterkarieren.

Der Drachen fliegt – frei und doch erdverbunden.

- Diana Dehner

Thriftstore Masterpiece // Trouble Is A Lonesome Town

ThriftstoreMasterpiece

- Artist: THRIFTSTORE MASTERPIECE
- Titel: Trouble is a Lonesome Town
- Formate: CD, LP
- VÖ: 12.07.2013
- Genre: Lee Hazlewood Tribute
- Label: SideOneDummy
- Vertrieb: Cargo
- Website: www.thriftstoremasterpiece.com
- Label web: www.sideonedummy.com

> Promomaterial

Allstar Band veröffentlicht ein Lee Hazlewood Tribute Album

Thriftstore Masterpiece ist ein Musikkollektiv, das sich gerade gefunden hat und in wechselnder Besetzung sich daran macht, vergessene Meilensteine der Pop- und Rockgeschichte zu würdigen. Das erste Album ist dem Lee Hazlewood Klassiker „Trouble Is A Lonesome Town“ von 1963 gewidmet und ist von Pete Yorn, Frank Black (Pixies), Isaac Brock (Modest Mouse), Courtney Taylor-Taylor (The Dandy Warhols), Eddie Argos (Art Brut) sowie Larry Norman u.v.a. eingespielt. Das Original war eine Sammlung von Soloakustiksongs, die durch eine Erzählung zusammen gehalten wurde und das Leben in einer fiktionalen Kleinstadt mit Outlaws, Dieben und Arbeitern beschrieb. Eigentlich ein Konzeptalbum lange, bevor dies modern wurde. Ursprünglich hatte Hazlewood die Songs als Demos für seinen Verleger eingespielt.

Der NME schreibt hierzu: „The project was overseen by producer Charles Normal, who originally planned to record it with Black and his brother and singer Larry Norman. Norman died in 2008 after suffering a heart attack, but Modest Mouse frontman Brock inspired Norman to rope in more collaborators and finish the LP. Speaking about the album to the Wall Street Journal, Normal said: ,I thought that would be cool, to record these songs as if it was a band doing a cover, but I didn’t really have a band in mind.’”
www.nme.com/news/pixies/70262

Lee Hazlewood starb im August 2007; er wäre dieses Jahr 80 Jahre alt geworden.

Track Listing

1. Long Black Train – featuring Frank Black
2. Ugly Brown – featuring Larry Norman
3. Son Of A Gun- featuring Frank Black
4. We All Make The Flowers Grow – featuring Kristin Blix
5. Run Boy Run – featuring Frank Black
6. Six Feet Of Chain – featuring Pete Yorn
7. The Railroad – featuring Isaac Brock
8. Look At That Woman – featuring Courtney Taylor-Taylor
9. Peculiar Guy- featuring Eddie Argos
10. Trouble Is A Lonesome Town – featuring Larry Norman

Contributors

Charles Norman: Producer and mastermind behind THRIFTSTORE MASTERPIECE.
Frank Black: Lead singer and front man of the influential alternative rock band PIXIES.
Isaac Brock: Lead singer, guitarist, banjoist and songwriter for indie rock band MODEST MOUSE.
Courtney Taylor-Taylor: Lead singer and guitarist of alternative rock band THE DANDY WARHOLS.
Kristin Blix: Vocalist for alternative pop band GUARDS OF METROPOLIS.
Larry Norman: Musician and a leading pioneer of modern Christian Rock music.
Eddie Argos: Lead singer of English rock band ART BRUT.
Pete Yorn: A singer-songwriter, guitarist and drummer best known for his extensive catalogue including his breakthrough debut musicforthemorningafter.

The Custodian // Necessary Wasted Time

Custodian_small

- Artist: THE CUSTODIAN
- Titel: Necessary Wasted Time
- Formate: CD
- VÖ: 05.07.2013
- Genre: Post-Progressive Rock
- Label: The Laser’s Edge
- Website: www.lasersedgegroup.com
- Vertrieb: Alive
- Facebook: www.facebook.com/WeAreTheCustodians

> Promomaterial
> z. Zt. keine Tourdates

THE CUSTODIAN – Debüt der britischen Post-Progressive Band

Gründer der britischen Prog-Band THE CUSTODIAN ist Richard Thompson, vielen bekannt als Sänger der Progressive Metal Band XERATH. Schon seit einigen Jahren wurde am neuen Musikkonzept gebastelt und jetzt liegt endlich das Debütalbum vor. Richard Thompson äußert sich zum Debüt: „Ich mag so viele verschiedene Arten von Musik, dass es auf der Hand lag, dass ich etwas machen musste, was nicht in das Konzept meiner anderen Band passt. Ich hatte schon immer ein Faible für die progressive Musik der 70er Jahre und wollte etwas in der Richtung kreieren, aber mit einem modernen Touch.“ Das Album hat nicht nur Prog-Einflüsse, sondern auch Einflüsse aus anderen Stilrichtungen und glänzt mit feiner akustischer Gitarrenarbeit, sehr warmen Keyboards und komplexen Drums. Auffällig ist die Mischung aus akustischen und nicht-akustischen Instrumenten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die Stücke nehmen sich Zeit und beeindrucken durch eine hervorragende Produktion. In ersten Kritiken wurde von „atmospheric prog rock“ gesprochen… Das Instrumentale dominiert, Vocals sind spärlich und exquisit eingesetzt. Die Band hat das Album im Heimstudio aufgenommen und produziert, für das Mixing der jetzt vorliegenden CD wurde der Däne Jacob Hansen engagiert, der schon für DELAIN, VOLBEAT und die PRETTY MAIDS verantwortlich war. Gemastert hat das Debüt Bob Katz.

THE CUSTODIAN unterschrieb dieses Jahr beim US-Label The Laser’s Edge. Dazu Thomson: „Wir sind sehr stolz, dass wir jetzt zur Laser’s Edge Familie gehören. Das Label hat genau das richtige Roster, und mit Ken und seinem Team zu arbeiten ist für uns eine glückliche Erfahrung. Jeder ist enthusiastisch und unterstützt die Bands in der Entwicklung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und hoffen, bald auf Tour zu gehen.“

Labelboss Ken Golden erklärt, wie es zum Signing von THE CUSTODIAN kam: „Ich erhielt eine Mail von dieser mysteriösen Band THE CUSTODIAN und irgendwie interessierte sie mich. Ich hörte mir das Debutalbum an und musste es immer wieder anhören. Rich Thomson und seine Leute sind genau die Art von Musikern, die Musik weiter entwickeln und zu unserem Label passen. Ich freue mich sehr, diese Band weltweit vorstellen zu können.“

THE CUSTODIAN
Richard Thomson: Drums, Vocals, Synth
Michael Pitman: Bass, Vocals
Owain Williams: Lead Guitar
Nariman Poushin: Electro Acoustic Guitar

TRACKS
01. The Man Out of Time 3:28
02. Stop Talking 5:15
03. Other People’s Lives 7:00
04. Persona 5:18
05. Things We Tell Ourselves 8:34
06. Departure 3:39
07. The Sun Is God 7:16
08. Necessary Wasted Time 8:48

Mrs. Greenbird // Live

MGB_Live_Cover_small

- Artist: MRS. GREENBIRD
- Titel: Live
- Formate: CD/DVD, DVD, Special Edition bei Amazon
- VÖ: 14.06.2013
- Genre: Folk Pop
- Label: Sony Music
- Website Artist: www.mrsgreenbird.com
- Facebook: www.facebook.com/mrs.greenbird

> Promomaterial
> Tourdaten

MRS. GREENBIRD PRÄSENTIEREN LIVE-FASSUNG IHRES GOLD-DEBÜTS:
„MRS. GREENBIRD – LIVE“

Nachdem Mrs. Greenbird Ende letzten Jahres ihre Versionen von „Falling Slowly“, „Blitzkrieg Bop“ und „It Will Never Rain Roses“ sowie ihre offizielle erste Single parallel in die deutschen Charts gebracht hatten, stieg ihr Debütalbum ebenso überzeugend direkt auf Platz 1 der Media Control Charts ein. Reichlich Bestätigung für Sarah Nücken und Steffen Brückner, die, im Rahmen ihres Zusatzkonzerts in Köln am 18. April, mit Gold für weit über 100.000 verkaufte Exemplare ihres Longplayers belohnt wurden.

Der emotionale Konzertabend wurde live aufgezeichnet und erscheint heute als Re-Edition ihres Debüts mit dem Titel „Mrs. Greenbird – Live“ auf CD und DVD. Parallel veröffentlicht werden eine DVD, eine limitierte CD/DVD-Version im Digipack und eine exklusiv bei Amazon erhältliche Deluxe-Edition in handsignierter Box mit Digipack, Mousepad, Kühlschrankmagneten, Poster, 24-seitigem Fotobuch und Bonus-CD der „Green Carpet Session“. Die Tracklistings von CD und DVD bieten einzigartige Live-Versionen aller Songs des Gold-Albums sowie acht weitere musikalische Momentaufnahmen. Highlights sind u.a. die Interpretationen ihrer Erfolgssingles „Shooting Stars & Fairy Tales“ und „One Little Heart“. Bereits seit März sind Mrs. Greenbird auf „Shooting Stars & Fairy Tales“-Tour, die wegen überwältigender Nachfrage verlängert wurde, und im November begleiten sie Echo-Preisträgerin Katie Melua bei sieben Shows ihrer Deutschlandtournee. Dieses Wochenende beleuchtet VOX (15.06., 00:20 Uhr; 16.06., 7:50 Uhr) die erstaunliche Karriere des sympathischen Duos mit der Dokumentation „Mrs. Greenbird – Ein märchenhafter Aufstieg“, alle Editionen von „Mrs. Greenbird – Live“ sind ab heute im Handel.

MRS. GREENBIRD – LIVE – Tracklisting DVD
„Come By“ (Live)
„Box Of Colors“ (Live)
„Long Ride Home“ (Live)
„One Little Heart“ (Live)
„You’re The One That I Want“ (Live)
„After All“ (Live)
„Expected Weather“ (Live)
„Let Go“ (Live)
„Tiryakinim“ (Live)
„It Will Never Rain Roses“ (Live)
„Falling Slowly“ (Live)
„Shooting Stars & Fairy Tales“ (Live)
„Love Makes You Free“ (Live)
„Blitzkrieg Bop“ (Live)
„Dead Flowers“ (Live)
„It’s Always You“ (Live)

Die DVD bietet außerdem exklusives „Behind the Scenes“-Material.
Mit „Too Close“ (Live) enthält das Tracklisting der CD einen Track mehr.

Zukunft und die Lichter // Vergiss was gestern war

ZUDL_cover_small

- Artist: ZUKUNFT UND DIE LICHTER
- Titel: Vergiss was gestern war
- Formate: CD
- VÖ: 14.06.2013
- Genre: Akustik Pop
- Label: Timezone Records   LC 12791
- Vertrieb: Timezone Distribution
- Website Artist: www.zukunft-und-die-lichter.de
- Facebook: www.facebook.com/zukunftunddielichter

> Promomaterial
> Tourdates

Zukunft und die Lichter spielen Lieder über die großen Träume
und kleinen Zumutungen des Lebens. Voll melancholischer Heiterkeit.
Musik zum Träumen, Zuhören, Mitsingen, Füße Zappeln und Hüfte Wackeln.
Mit Herz und viel Groove. Zukunft und die Lichter
passen in keine Schublade und wollen das auch gar nicht!

Zweites Album der Berliner Band

Was lange währt, wird endlich Zukunft. Sebastian, Martin und Ingo von Zukunft und die Lichter machen seit 2006 akustische Popmusik mit Schlagzeug, Gitarre, Kontrabass. Ihre Homebase haben die drei seit vielen Jahren in Berlin-Neukölln. In der Rue Bunte, einer Künstleroase in einem malerischen Hinterhof direkt an der Karl-Marx-Straße, probt das Trio und nimmt auf. „Vergiss was gestern war“ wurde hier 2012 in Eigenanbau produziert und wird im Juni auf dem Osnabrücker Label Timezone Records veröffentlicht.

Alle Songs sind live eingespielt, zu dritt, als Band. Dicht und atmosphärisch klingt das zu einem Teil, hell und kindlich zum anderen. Das Artwork, eine Ode an die gute alte Nostalgie, die handgeschriebenen Texte im Booklet aus Pappe, all das erinnert an eine Zeit, zu der es Worte wie „Electro“ oder „Internet“ noch nicht gab. Sie könnten aus einer anderen Zeit sein, diese Neuköllner Liedermacher, wenn sie Walzer spielen oder mit singender Säge Seemannslieder anstimmen. Zukunft und die Lichter singen von der Liebe, von Unangepasstheit und Ent¬täuschung, von vergessenen Träumen in einer versicherten Welt. Es geht um die Essenz des Lebens in kleinen Worten und um das Verlieren des großen Glücks.

Musikalisch haben sich Zukunft und die Lichter weiterentwickelt. Wenn beim Vorgänger „Mann im Mond“ der gute alte Pop Pate bei der Aufnahme stand, ist das neue Album deutlich rockiger. Und es wird mit Leib und Seele experimentiert. „Unsere Welt“ funkt in der Strophe und rockt im Refrain, mit Chören, die aus den 60er Jahren sein könnten. „Die Welt liegt im Dunkeln“ kommt mit Ska daher, und „Meine Seele, die stirbt nie“ ist ein glücklicher Rockabilly-Ritt, mit dem Banjo auf dem Knie. Doch auch ihrer geliebten Akustik bleibt die Band treu, so zum Beispiel im Folksong „Verlieben“ oder im Akustikpopsong „Besser laut als leise“.

Die besten Liebeslieder schreibt man bekanntlich mit gebrochenem Herzen. Sebastian Zukunfts Liebeslieder sind von Sehnsucht geprägt – und von Sarkasmus. Rau und mit Nachdruck erzählt er vom Verlassenwerden, von Erwartungen und Zweifeln an der großen Liebe. Zurück bleibt die Gewissheit, dass alles ungewiss ist. Aber spätestens wenn in „Hey, Seemann!“ Kindheitserinnerungen auf einen Shanty treffen, will man zur Remise nach Neukölln fahren, die Fenster vom Proberaum aufreißen und Berlin die Ohren öffnen für Zukunft und die Lichter.

Line-up
Sebastian Zukunft: Gitarre, Gesang, Mundharmonika, Banjo
Ingo Geishecker: Bass, Backgroundgesang
Martin Wahl: Schlagzeug, Backgroundgesang

Live
14.06. Berlin-Neukölln – Record Release Konzert
02.08. Joachimstal, Reclaim Festival

Tiemo Hauer // Zweihundertvierzigtausend

ZVT_small

- Artist: TIEMO HAUER
- Titel: Zweihundertvierzigtausend
- Formate: Doppel-CD, digital
- VÖ: 07.06.2013
- Genre: Singer-Songwriter, Pop, Rock
- Label: green elephant records
- Vertrieb: Soulfood
- Website: www.tiemo-hauer.de
- Facebook: www.facebook.com/tiemo.hauer

> Promomaterial (inkl. Livefotos)
> Tourdates

Tiemo Hauers erstes Live-Doppelalbum

240.000 km – das ist ungefähr sechsmal um die Welt, halb zum Mond oder einfach die Strecke, die Tiemo Hauer in den letzten vier Jahren für seine Leidenschaft Musik zurückgelegt hat. Eine beachtliche Strecke und daher ein passender Titel für sein erstes Live-Doppelalbum.

Mit der Band auf der Bühne zu stehen, ist für Tiemo Hauer das Wichtigste in seinem Beruf. Im Austausch mit seinem Publikum werden die Energie und die Emotionen seiner Songs erst zu intensiven Momenten. In seiner Heimatstadt Stuttgart ist das vorliegende Live-Album entstanden, das die Entwicklung des Songwriters der letzten vier Jahre zusammenfasst. So gibt es sowohl Songs vom ersten Album „Losgelassen“ (2011) als auch Lieder von der aktuellen CD „Für den Moment.“ (2012). Dazu gibt es noch zwei Songs, die es bislang nur bei den Konzerten zu hören gab. Tiemo Hauers formidable Band besteht aus den Mitstreitern Tilman Ruetz (Drums), Franz Mühleisen (Bass), Matthias Franz (Gitarre) und Marcel Schechter (Keyboards).

Einen Tag vor Veröffentlichung von „Zweihundertvierzigtausend“ wird Tiemo Hauer mit seiner Band ein Record Release Konzert im Heimathafen Neukölln in Berlin geben, präsentiert von Radio Fritz.

Tiemo Hauer: Zweihundertvierzigtausend

► CD 1
1. Alles echt
2. Für den Moment – Instrumental
3. Wer? Ich! Bin.
4. Immer weiter
5. Sag’s mir
6. Unwiderstehlich
7. Alles vergeht
8. Mädchen aus Berlin
9. Nachtgedanken
10. Reyk og ást
11. Letzter Akkord
12. Losgelassen
13. Gar nichts
14. Eigentlich

► CD 2
1. Verzeihen kostet Zeit
2. Nacht am Strand
3. Ehrlich glücklich
4. Warum
5. Mixtape
6. Die Kapelle
7. Leben heißt
8. Kopf und Seele
9. Großartig
10. Schläfst du schon?
11. Ich hab‘ etwas

Die iTunes-Version beinhaltet 4 exklusive Live-Videos!