Auletta // Wieder auf Tour!
AULETTA – Mainzer Indieband wieder auf Tour
2009 überraschten AULETTA aus Mainz mit einem Debütalbum, das dem Titel „Pöbelei und Poesie“ Rechnung trug. Sie warteten mit wildem, frischem und mitreißendem Gitarrenpop auf und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Letztes Jahr haben AULETTA mit der Veröffentlichung von „Make Love Work“ (EMI Music/VÖ 12.08.2011), ihrem zweiten Studioalbum, eindrucksvoll nachgelegt.
Produziert wurde das Album von Olaf Opal (Juli, Die Sportfreunde Stiller, Madsen, Ich+Ich, Reamonn, Polakreis 18, uvm.) und Markus „Ecki“ Schlichtherle (Studio „Kanal 24“, Bochum), die die Visionen der Band auf Anhieb verstanden und umgesetzt haben. Die gleichnamige Single darf gerne als Hymne mit Herzblut bezeichnet werden, die musikalisch auf den Punkt ist und dabei dank der Gospelchöre im Refrain auch groß, opulent und episch daherkommt. Schon der Song „Wochenendendlosigkeit“, den die Band samt Video als Vorboten von „Make Love Work“ unter die wartenden Fans brachte, ließ erahnen, dass sich AULETTA von ihren auf dem Debütalbum noch vorhandenen UK-Einflüssen verabschiedet haben und neue Wege beschreiten.
Auf dem Album finden sich glitzernde Musikmomente. Rock trifft Pop, trifft HipHop, Gospel, House – hier und da untermauert mit einem Touch Soul. Das Spektrum scheint grenzenlos – alles ist möglich. „Make Love Work“ besticht durch fulminante Arrangements und einer neue Detail- und Soundverliebtheit, die nur eines im Sinn hat: Der Stimme von Sänger Alex zu dienen. Komposition und Produktion unterstreichen die Kunst des Storytellings.
Nach ihrer erfolgreichen Release Tour Anfang August 2011, bei der sie das neue Album erstmals live vorgestellt haben, waren AULETTA im Herbst als Support von THE KOOKS hierzulande unterwegs. Ihre unterbrochene Headliner Tour wird jetzt fortgesetzt und startet am 11. Februar 2012 in Leipzig.
MAKE LOVE WORK TOUR 2012
11.02.2012 DE-Leipzig, Moritzbastei
12.02.2012 DE-Dresden, Groove Station
14.02.2012 DE-München, Backstage
16.02.2012 DE-Tübingen, Sudhaus
17.02.2012 DE-Neu Ulm, Kulturpalast
18.02.2012 DE-Kassel, Schlachthof
15.03.2012 DE-Konstanz, Kulturladen
16.03.2012 DE-Nürnberg, Luise – The Cultfactory
18.03.2012 DE-Oberhausen, Zentrum Altenberg
21.03.2012 DE-Bielefeld, Kamp
22.03.2012 DE-Hamburg, Knust
24.03.2012 DE-Düsseldorf, Spektakulum
LINKS
Band: www.auletta.de/
YouTube: www.youtube.com/user/Aulettaband
Facebook: www.facebook.com/aulettaband
Booking: sector3live.de/auletta
Do i smell Cupcakes? // SPRINGS
- Künstler: Do i smell Cupcakes?
- Titel: SPRINGS
- VÖ: 20.01.2012
- Label: JMG-Records, www.jmg-records.de
- Vertrieb: DA Music, www.damusic.de
- Verlag: Roof Music, www.roofmusic.de
- Website: www.doismellcupcakes.com
- Facebook: www.facebook.com/doismellcupcake
> Tourdates
Do i smell Cupcakes? SPRINGS. Alles auf Anfang.
Die Berliner Band Do i smell Cupcakes? veröffentlicht am 20. Januar 2012 ihren ersten Longplayer mit dem Titel SPRINGS. Die fünf Musiker haben in den vergangenen Jahren bereits viele Konzerte im In- und Ausland absolviert, sowie zwei EPs in Eigenregie herausgebracht (Access to Entries, 2008; Pillow, 2008). Der Entschluss der Gründungsmitglieder Kevin, Dennis und Slady nach Berlin zu gehen fiel vor knapp zwei Jahren, als sich eine feste Bandkonstellation aus den Liveaktivitäten herauskristallisierte. Die 13 Songs auf dem Album sind z.T. noch in Cottbus entstanden, doch aufgenommen wurde die erste umfassende Werkschau der Cupcakes in Berlin.
Die Songs auf SPRINGS erzählen von den Wurzeln in der Heimat, dem Erwachsenwerden und vom Neubeginn. Sehr persönliche Lieder, die sich um Zwischenmenschliches drehen. Eingebettet sind die englischsprachigen Lyrics in einen melodischen, träumerischen, manchmal hymnischen Rock-Pop Sound, oft satt instrumentiert und von Sänger Kevin Traeger leidenschaftlich vorgetragen. Ein schönes Beispiel ist der Song „Backseat’s Broken“ (Track 12), der zum Soundtrack des Coming of Age-Films „Blaue Stunde“ des Jungregisseurs Erik Schiesko gehört – das Video zeigt Szenen aus diesem Film und natürlich die Cupcakes.
VIDEO: http://vimeo.com/33245797
Weitere Highlights: das melancholisch-verträumte und minimalistisch arrangierte „Gaps & Horizons“ (Track 4); „You Don’t Get My Sympathy, Fridge“ (Track 9) – eine hinreißende, hippieske Nummer; oder „Skeletons“ – ein eigenwilliger Song mit großem sphärischen Sound, mit dem das Album schließt und Lust auf Konzerte macht…
Und live haben die Napfkuchen, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt werden, schon eine Menge Erfahrung in allen möglichen Konstellationen sammeln können, was ihnen heute zugute kommt: als Akustik-Duo Traeger/Depta auf Tour Anfang 2009; als Band plus Orchester zur Eröffnung des Osteuropäischen Filmfestivals in Cottbus im gleichen Jahr; als fünfköpfige Band in einem Austauschprogramm mit israelischen Musikern in Tel Aviv. Und seit 2010 immer wieder Konzerte in Deutschland in der jetzigen Formation; musikalisch gereift und ungemein druckvoll präsentiert sich die Band in bester Spiellaune einem stetig wachsendem Publikum.
FAZIT: Die Napfkuchenmischung aus Indiepop und Progressive Rock, gewürzt mit dezenten Elektrobeats, jazzigen Bläsern, klassischem Harmonium und Streicher-Quartett, lädt einfach zum Schwelgen ein.
BAND:
Kevin Traeger | Gesang, Gitarre, Klavier
Dennis Depta | Gitarre
Paul Tischler | Gitarre, Gesang, Klavier
Robert ‚Slady‘ Marinow | Schlagzeug
Maximilian Tischler | Bass
Charlene Soraia // Moonchild
- Künstler: Charlene Soraia
- Titel: Moonchild
- VÖ: 17.02.2012
- Label: Peacefrog, www.peacefrog.com
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: www.charlenesoraia.com
- Facebook: www.facebook.com/CharleneSoraia
> Promomaterial
> Tourtermine 2012 in Vorbereitung
Moonchild – Das Debütalbum einer großen Singer-Songwriter Hoffnung
Den meisten fällt sofort Charlene’s wundervolle Stimme in ihrer Coverversion von „Wherever You Will Go“ (The Calling) auf – in Großbritannien erreichte dieser Song immerhin Platz 3 der Single Charts und erobert gerade auch hierzulande die Playlisten. (Der Song ist Teil der Twinings Tea Kampagne im UK.)
Doch dieser Song sollte nicht täuschen: Das Album ist von einem ganz anderen Kaliber und ganz anderer Stimmung. Vor allem ist Charlene Soraia eine unglaublich begabte Gitarristin (was in dem o.g. Song gar nicht zum Ausdruck kommt). In Sydenham (UK) als Kind von Hardcore Hippie Eltern aufgewachsen, begann Charlene schon im Alter von fünf Jahren das Gitarrespielen zu erlernen. Zunächst diente die Gitarre ihres Vaters als Versuchsobjekt, aber als er ihr Talent erkannte, bekam sie auch bald eine eigene Gitarre. Sie brachte sich alles selbst bei und war tatsächlich so gut, dass sie bereits mit acht Jahren ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte. Mit zehn Jahren lautete ihr Berufswunsch „Gitarrenbauer“ (!) und Jahre später, mit 17, baute sie tatsächlich eine 1973 Japanese 335 nach.
Musikalische Vorlieben entwickelte sie natürlich auch: So verliebte sie sich mit neun Jahren in die Musik von David Bowie und entdeckte mit 19 The Beatles, die psychedelische Musik der 60er und die äußerst komplexen Jazzgitarristen dieser Ära. Mit Led Zeppelin, Pink Floyd und King Crimson begab sie sich auf Spurensuche für progressive Rock Musik. Wirklich wahr! Diese junge Frau ist weit weg von dem, was sonst Singer-Songwriter so interessiert.
Durch ihre musikalische Sozialisation und Vorliebe fürs Gitarrespielen hat Charlene Soraia eine Technik entwickelt, die schon beim Zuhören erstaunt und beim Zusehen verblüfft. Ihr Talent und ihre besondere Individualität sorgten für einen der heiß begehrten Plätze an der Brit School, wo sie zusammen mit Adele, ROX und Kate Nash in einem Jahrgang war. Obowohl recht jung wurde sie schon als Supporting Act von Stephen Fretwell, Howard Elliot Payne, Kami Thompson und Jon Allen auf Tour gebucht.
Inzwischen hat sie bei Peacefrog Records unterschrieben, wo auch Little Dragon, Nouvelle Vague und José González unter Vertrag sind, und hat ihr Debütalbum „Moonchild“ mithilfe von Produzent Paul Stacey (Oasis, Black Crowes) aufgenommen. Ich bin mir sicher: wir werden noch viel von Charlene Soraia hören!
Anspieltipps: Lightyears (3), Bike (9), Wherever You Will Go (13)
Video zu Wherever You Will Go: http://www.youtube.com/watch?v=t5THMr7YbEM
Amazing singer Charlene Soraia performing a live set of Wherever You Will Go the amazing sound track to the new Twinings tea advert.
Tourdaten: in Vorbereitung
Zdob si Zdub // Basta Mafia!
- Künstler: Zdob si Zdub
- Titel: Basta Mafia!
- VÖ: 27.01.2012
- Formate: CD, Vinyl, digital
- Bestellnummern: CD-ATR 3112, LP-ATR 3212
- Label: Asphalt Tango Records
www.asphalt-tango.de
- Vertrieb: Indigo, Finetunes
- Website: www.zdob-si-zdub.com
> Tourtermine
Moldawiens zweifache ESC-Teilnehmer veröffentlichen neues Album bei Asphalt Tango Records
„In welcher Stadt, in welchem Land befinde ich mich gerade?“ fragt Roman Iagupov in dem Song „Gypsy Life“ vom neuen Zdob şi Zdub Album „Basta Mafia!“ Und diese Frage kommt keineswegs überraschend, denn die Moldawier sind längst eine „internationale“ Band, stets unterwegs, von Land zu Land, auf einer nie enden wollenden Tour. Dabei hat die Band jede Menge Einflüsse und musikalische Zutaten aufgepickt und verarbeitet, um jedem Song eine ganz eigene Stimmung zu verpassen. Ihre musikalische Kompetenz ist dabei ganz offensichtlich. Von den Anfängen einer Ska Punk Band mit Folkeinflüssen hat sich die Band aus Chișinău zu einer innovativen, musikalisch komplexen Unternehmung mit Elektro Dance und Alternative Rock Einflüssen gemausert, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Die Band hat es nicht nur einmal, sondern gleich zweimal in die höheren Ränge des Eurovision Song Contest geschafft (2005 und 2011) – zuletzt mit dem Song „So Lucky“, der sich auch auf der neuen CD befindet. Ihr Auftritt hat im Internet Zuspruch von jedem Land erhalten, das am ESC teilgenommen hat. Sogar Pop Prominenz wie Produzent Paul Epworth (Adele, Plan B) ließ es sich nicht nehmen, den Song zu kommentieren („I just thought it was brilliant and so far removed from the Western European entries …. I loved the beautiful eccentricity”).
Aber die Band aus einem der ärmsten Länder Europas, die im Frühjahr vor 160 Millionen Zuschauern auftrat, kam nicht einfach aus dem Nichts. So ist das Album während der Jahre auf Tour entstanden und handelt vom Überschreiten der Staatsgrenzen, Einflüsse und auch der Ansichten. Der Titeltrack beschreibt diesen Weg Moldawiens eindringlich: von den Anfängen (als Teil der früheren Sowjetunion) zum Zustand heute (Supermacht der Unterwelt) bis hin zu einer möglichen Zukunft (Unabhängigkeit). Mit Humor und Ironie schlägt „Basta Mafia!“ vor, mit den alten Geschichten endlich Schluss zu machen. Das gilt nicht nur in politischer Hinsicht, sondern ist auch mental und nicht zuletzt auch musikalisch gemeint. Um sich zu verändern, sind Zdob și Zdub nach Berlin gereist, um hier im Zentrum der „cross culture“ ihr neues Album aufzunehmen. Hier konnten die Moldawier Marc Elsner (Die Haut, Mutter, Blixa Bargeld, Mr Ed Jumps The Gun, Fanfare Ciocarlia) als Produzenten gewinnen. Andy Schuman (Dark Horse, Handfullaflowers, Verbal Abuse) arbeitete mit Roman an den englischen Texten. Herausgekommen ist Zdob şi Zdubs ambitioniertestes und zugänglichstes Album. „Basta Mafia!“ ist ein Album, das mit jedem Zuhören wächst.
Bandmitglieder:
Roman Iagupov – vocals
Mihai Gincu – bass guitar
Sveatoslav Starus – guitar
Andrei Cebotari – drums
Valeriu Mazilu – trumpet, bagpipe
Victor Dandes – trombone and traditional instruments
Anspieltipps: „Basta Mafia“ (1), „Running“ (2), „So Lucky“ (13).
Erste Single: „Running“ Videoclip > http://www.youtube.com/watch?v=_imw4vlxmtU
Spin Doctors kommen auf Jubiläumstour
Die US Rocker feiern 20 Jahre „Pocket Full of Kryptonite“
2011 war ein Jubiläumsjahr für die SPIN DOCTORS: Vor 20 Jahren veröffentlichte die Band um Sänger Chris Barron ihr Erfolgsalbum „Pocket Full Of Kryptonite“, das sich weltweit zehn Millionen mal verkaufte. Das zweite Album der Amerikaner erreichte Platz 3 der Billboard Charts, Platz 2 im UK und Platz 5 in Deutschland. Songs wie „Two Princes“ oder „Little Miss Can’t Be Wrong“ waren und sind noch immer auf den Playlisten der Radiosender. „Two Princes“ war 1993 der weltweit am meisten gespielte Rocksong und erhielt kürzlich von der BMI ein Zertifikat über drei Millionen internationale Radio Plays („Little Miss“ liegt bei zwei Millionen).
Als Live Band gehören die Kernmitglieder der Spin Doctors Chris Barron (lead vocals), Eric Schenkman (guitar), Mark White (bass) und Aaron Comess (drums) zu den Besten der Branche und stehen in einer Reihe mit ihren Verbündeten von H.O.R.D.E., Phish, Blues Traveler, Allman Brothers und anderen Zeitgenossen wie The Black Crowes und die Counting Crows.
Seit Frühjahr 2011 tourt die Band, um 20 Jahre „Pocket Full Of Kryptonite“ zu feiern. Unlängst hat das Quartett eine ausverkaufte Clubtour durch die Staaten absolviert und Sony USA hat das Album wiederveröffentlicht. Zur Clubtour durch Europa wird Sony Deutschland diese Special Edition im Januar veröffentlichen. Zum remasterten Originalalbum gehört noch eine zweite CD mit raren Demos und Liveaufnahmen. Der Rerelease kommt also gerade noch rechtzeitig, bevor Chris Barron & Co. in Deutschland das Album erstmals in Gänze spielen werden. Tickets für Aschaffenburg, Köln, Hamburg, Berlin, Erfurt und Memmingen sind ab sofort im Vorverkauf!
20TH ANNIVERSARY TOUR
präsentiert von ROLLING STONE, GIBSON USA, GUITAR,
MUSIX und DRUMS & PERCUSSION
18.01.2012 FR-Paris, Palladium
19.01.2012 NL-Dordrecht, Bibelot
20.01.2012 NL-Zoetermeer, Boerderij
21.01.2012 DE-Aschaffenburg, Colos-Saal
22.01.2012 DE-Köln, Yard Club **neuer Venue**
25.01.2012 DE-Hamburg, Fabrik
26.01.2012 DE-Berlin, Columbia Club
27.01.2012 DE-Erfurt, Club Centrum
28.01.2012 DE-Memmingen, Kaminwerk
29.01.2012 IT-Milano, Bloom
- Website: www.spindoctors.com
- Booking Europe (außer UK): Maximum Booking, www.maximumbooking.com
- Presseinfos und Foto: gibt es hier
- Aktuelle Live Performance: http://www.romanklun.com/spin-doctors/two_princes.mov
- Re-Release: Pocket Full Of Kryptonite, Special Edition / 2 CD / 13.01.2012 (SONY)
Jim Kroft // The Hermit & The Hedonist
- Künstler: Jim Kroft
- Titel: The Hermit & The Hedonist
- VÖ: 21.10.2011
- Label: R.D.S.
- Vertrieb: Cargo
- Website: www.jimkroft.com
- MySpace: www.myspace.com/jimkroft
- Facebook: www.facebook.com/jimkroft
> Tourtermine 2012
Jim Kroft – ein Schotte zwischen Berlin und London
Im Oktober 2011 wird Jim Kroft hierzulande sein zweites Album veröffentlichen. „The Hermit And The Hedonist“ handelt von brutaler Ehrlichkeit, Selbstfindungsprozessen und Gesellschaftskritik. Es ist auch die Geschichte eines Musikers, der die aktuellen Trends ignoriert und es schafft, seiner eigenen Stimme einen geradezu zeitlosen Charakter zu verleihen. Inspiriert von seinen beiden Lieblingsalben („In Rainbows“ von Radiohead und „Urban Hymns“ von The Verve) hat Jim Kroft auf „The Hermit And The Hedonist“ die musikalische Architektur der 60er Jahre mit den modernen Klangmöglichkeiten auf einen Nenner gebracht. Oder einfacher gesagt: dieser exzellente britische Songwriter und Wahlberliner schreibt einfach großartige Popsongs mit Hitpotenzial.
Das haben auch viele Entscheider im Radio erkannt: bereits im Frühjahr wurde in Deutschland die Debüt-Single „Memoirs from the Afterlife“ vorgestellt und rotierte auf vielen Sendern. Gleich mit dieser Single schaffte es Jim Kroft als einziger Künstler ohne Plattenvertrag in die Top 100 der nationalen Mainstream Airplay Charts, wo sich der Song zwei Monate lang halten konnte! Aktuell läuft die zweite Single „The Jailer“ im deutschen Radio – neben Flux FM, Radio Eins und Radio Fritz gibt’s außerdem Plays auf NDR2, MDR2 und SWR3. Auch live konnte Jim Kroft mit zahlreichen Auftritten sowie als Support für Peaches und Airborne Toxic Event überzeugen.
In England erhielt Kroft vor kurzem für seine erste Single „Memoirs from the Afterlife“ große Unterstützung durch Absolute Radio (Frank Skinner Show), BBC 2 Radio und BBC London („terrific stuff, a classic pop song“, Gary Crowley). Get Ready To Rock UK befand, dies sei „another excellent and finely crafted piece of pop/rock with some huge hooks”.
Der gebürtige Schotte lebte einige Zeit als Musiker in London, bevor er sich 2007 entschloss, nach Berlin zu ziehen. Er fand Unterkunft bei der Tacheles Art Community, es folgten unzählige Konzerte im Rahmen des Kunstprojekts. Ein erstes Album mit seiner damaligen Band Myriad Creatures wurde von Gordon Raphael (The Strokes) in London produziert und veröffentlicht. Doch Kroft verließ die Band im Mai 2010 und nahm zügig sein Debüt-Soloalbum „Between the Devil and the Deep Blue Sea“ auf, das er über das Londoner Label Sidewalk 7 Records veröffentlichte. Das Album kam bei Kritikern und in der Bloggerszene ausgesprochen gut an. So schrieb There Goes The Fear, Kroft sei ein echtes Talent („a genuine talent“), während Gordon Massoon von Music Week (UK) feststellte: „a bit Bowie-esque in places, which is probably the highest compliment I could pay anything“.
Inspiriert von diesem Feedback fand sich Kroft in einem kreativen Rausch wieder. So hatte er bereits kurz nach der Veröffentlichung des Debüts die Aufnahmen des zweiten Albums abgeschlossen, das von Laura Marlings Schlagzeuger Matt Ingram in London produziert wurde. Richard Wilkinson (Adele, Kaiser Chiefs) sorgte mit seinem Ohr für den richtigen Mix in den legendären Konk Studios (The Kinks) – tatsächlich ist „The Hermit And The Hedonist“ eines der letzten Alben, das in den legendären Räumlichkeiten gemischt wurde.
Sowohl in Berlin als auch in London genießt Kroft die kreativen Partnerschaften, die ihm seinen Werdegang ermöglicht haben, seien es die bekannten Sunst Brothers in Berlin, die für sein Grafikkonzept verantwortlich zeichnen, oder die erfolgreichen Urchin Studios in East London. Gerade in Berlin hat Jim Kroft sowohl Medien wie auch Fans davon überzeugen können, dass er ein leidenschaftlicher Musiker und exzellenter Songschreiber ist. Das vorliegende Album wartet mit tollen Popsongs auf – meine Empfehlung sind die Singles „Memoirs from the Afterlife“ (Track 1) und „The Jailer“ (Track 3), die kommende dritte Singleauskopplung „If I’m Born Too Late“ (Track 4) und „Daylight“ (Track 10).
Fotos von der erfolgreichen Release Woche und der Record Release Party am 22. Oktober 2012 im Berliner Lido gibt es >>> hier.
Agitation Free // Shibuya Nights
- Künstler: Agitation Free
- Titel: Shibuya Nights – Live In Tokyo
- VÖ: 04.11.2011
- CD: EAGFCD1001
- Barode: EAN 5013929710160
- Label: Esoteric Recordings
- Vertrieb: Rough Trade
- Website: http://agitationfree.com
> Tourdates 2012
Berliner Kultband veröffentlicht ein neues Live-Album: „SHIBUYA NIGHTS“
Von allen experimentellen Gruppen in Deutschland, die in den frühen 70er Jahren ans Licht traten, waren Agitation Free sicherlich eine der musikalisch mutigsten und innovativsten ihrer Zeit. Seit ihren Anfängen im Jahr 1967 entwickelte die Band ein Konzept von langen und freien Musikimprovisationen und experimentierte mit Flüssigkeitsprojektoren, integrierten Dia-Shows und eigenen Filme in ihren Live-Shows. Das von Agitation Free initiierte legendäre „Electronic Beat Studio“ in West-Berlin entwickelte sich unter der Leitung von Thomas Kessler als kreatives Zentrum auch für die Berliner Gruppen wie Ash Ra Tempel und Tangerine Dream.
Den Sound von Agitation Free charakterisiert die damals bahnbrechende Elektronik von Michael Hoenig, der in Deutschland zu den Besten seines Genres gehört und der in der Lage ist, atmosphärische Melodien und kraftvoll aufeinander geschichtete Klanglandschaften zu erschaffen, die den Stil der Band definierten. Ebenso außergewöhnlich sind die Gitarristen Lutz „Lüül“ Ulbrich und Gustl Lütjens, deren Fingerfertigkeiten mit Leichtigkeit in der Lage sind, exotische fernöstliche Linien oder aszendente Melodien zu kreieren. Schlagzeuger Burghard Rausch und Bassist Michael „Fame“ Günther sind eine polyrhythmische Rhythmusgruppe der Extraklasse, die die Musik vorantreibt. Nach der Veröffentlichung der zwei Kult-Alben (die Klassiker „Malesch“ in 1972 und „2nd“ im Jahr 1973) beim deutschen Ableger des legendären Vertigo-Labels trennte sich die Band allerdings im Jahr 1974.
Obwohl es noch eine Reihe von posthumen Alben gab (mit Aufnahmen aus der Zeit zwischen den Jahren 1972 und 1974) und einem Studio-Album („River of Return“ 1999), dauerte es fast 35 Jahre nach der Auflösung, bis die ursprüngliche Band wieder zusammen kam, um live aufzutreten.
Im Februar 2007 gab die wiedervereinigte Band eine Reihe von Konzerten in Tokio. Anlass war die Einweihung einer Wachsfigur des Keyboarders Michael Hoenig in der Progressive Rock-Abteilung der Tokyo Tower Wax Museums. Ein Wachs-Ebenbild von Agitation Free-Gitarrist Lutz Ulbrich steht dort bereits seit mehreren Jahren. Wie das Schicksal es wollte, passte alles perfekt zusammen. Alle drei Konzerte im „Shibuya O’West“ im Tokio Shibuya-Bezirk wurden als Mehrspur-Aufnahme mitgeschnitten. Hoenig stellte die herausragenden Versionen in der ursprünglichen musikalischen Abfolge der drei Konzerte zusammen. Das daraus resultierende neue Album „SHIBUYA NIGHTS“ ist ein grandioser Beweis dafür, dass Agitation Free immer noch als eine der besten und originellsten Bands unter vielen anderen illustren deutschen Zeitgenossen bleibt.
Das großartige neue Live-Album „SHIBUYA NIGHTS“ enthält fünf Stücke aus „Malesch“ und fünf aus „2nd“, drei völlig neue Kompositionen sowie „Nomads“ und „Das Kleine Uhrwerk“, beide aus dem 1999 erschienenen Album „River of Return“. Perfekt programmiert ist die Musik wie eine Sequenz einer Magical Mystery Tour aus jenen wunderbaren Tagen, als die Inspirationen völlig frei flossen. Verwobene Gitarren und einfallsreiche Synthesizer Klänge zaubern Audio-Panoramen aus fernen imaginären Ländern. Die Album-Produktion brilliert durch einen makellosen Mix und ebensolches Mastering. Sie enthält zudem eine hervorragende Mischung aus Audio-Verité-Effekten, die zum Teil aus Originalaufnahmen der „71er-Tour“ durch Ägypten und den Nahen Osten bestehen. Flugzeuge, Gespräche, Züge und Synthesizer-Sequenzen erzeugen ein Non-Stop-Hörerlebnis, das der Phantasie freien Lauf lässt. Musikalisch bietet es eine Vielzahl von Höhepunkten, die jeden einzelnen Track aus den Lautsprechern geradezu explodieren lässt.
Zu den einzelnen Stücken…
Mit dem Eröffnungstitel „You Play For Us Today“ nimmt das Album – mit tiefen, ausgedehnten perkussiven Loops und Beats, leidenschaftlichen Gitarren von Gustl und Michaels Synthesizerspiel – ein furiosen Anlauf und gipfelt in einem grandiosen Zusammenspiel der gesamten Band. „Sahara City“ beginnt mit original arabischer Perkussion, die in eine dichte und vielschichtige Klangwelt von Ambient-Synthesizer-Sounds mit fernöstlichen, exotischen Klängen mündet. „Shibuya Nights“ ist eine neue Trommelfell erschütternde Komposition, die von Michaels und Burghards tiefer schwerer Percussion dominiert wird. Gustl schichtet darauf Gitarren-Sounds, deren anhaltende Töne buchstäblich aus den Lautsprechern quellen und durch den starken wellenförmigen Rhythmus angetrieben werden. Das Ganze wird untermalt von Hoenigs modalen elektronischen Klängen.
„Laila“ beginnt mit einem Crash-Akkord und geht in wunderbar aufgeschichtete duale Gitarrensoli über. Diese Power-Gitarren-Jamsession ist einer der ersten Höhepunkte dieses Albums. Der Titel mündet in „Nomad“, in dem wieder einmal erstaunlich rituelle Rhythmen und Perkussion im Mittelpunkt stehen. Sie dienen als Fundament für eine sphärische Musik-Mantra, angefüllt mit mehreren Schichten von spiralförmig angeordneten Gitarrenfiguren von Lutz und Gustl sowie von Michaels synthetischen Sounds. Die Rhythmus-Sektion auf dem gesamten Album ist wirklich hervorragend.
„Das Kleine Uhrwerk“ aus „River of Return“ ist eine schöne exotische Abwechslung, bei der die beiden Ukulelen von Lutz und dem japanischen Schauspieler Issey Ogata – als Gastmusiker – gemeinsam mit der elektrischen Slide-Gitarre von Gustl im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam verflechten und weben sie einen Klangteppich aus einer zarten Folk-/Jazz-Fusion, der leicht über einer agilen Rhythmus-Sektion schwebt.
Der Schlusstitel des Albums „Rücksturz“ ist ein reines Kraftpaket. Ein schweres, dramatisches Gitarrenstück, wieder mit Gustls nachhaltiger, spiralförmig dichter und dramatischer musikalischer Gestaltung. Der Titel endet in einem Höhepunkt aus Crash-and-burn-Synthesizer und Gitarren-Feedback.
Die Stärke dieses Albums ist, dass viel von der Musik – teilweise vor vier Jahrzehnten uraufgeführt – nicht nur eine ausgezeichnete Erinnerung an den revolutionären, innovativen Geist jener Zeiten ist, sondern auch heute, neu eingespielt, in einem immer mehr homogenisierten musikalischen Umfeld unwiderstehlich zum Zuhören zwingt.
Nach fast vierzig Jahren haben die fünf Musiker von Agitation Free ihre kreativen Visionen wiederauferstehen lassen, und freuen sich auf Konzerte in Europa Anfang 2012. Dieses erstaunliche neue Album sagt nicht nur viel über die Musik aus, sondern auch über die Musiker, die sie spielen – eine seltene Leistung in diesen Tagen der Cash-in Reformationen. „SHIBUYA NIGHTS“ bietet ausreichend Beweise dafür, dass gute Musik wie diese in der Tat zeitlos sein kann.
LüüL // Tourkoller
- Künstler: LüüL
- Titel: Tourkoller
- VÖ: 07.10.2011
- CD: MIG 00562
- Label: M.I.G. Made In Germany
- Vertrieb: INTERGROOVE
- Website: www.luul.de
- Links: www.mig-music.de
> Tourdates
LüüL mit neuem Album im Herbst auf Solotour
LüüL, das ist der Berliner Lutz Graf-Ulbrich, Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Musiker seit über 40 Jahren mit über 40 veröffentlichten Alben. Er war Gitarrist von Agitation Free und Ash Ra Tempel. Er hat die legendäre Velvet-Underground-Diseuse Nico einige Jahre als Musiker auf der Bühne und als Liebhaber durchs Leben begleitet. Und er ist nach Zeiten mit NDW-Pop („Morgens in der U-Bahn“), Soloalben, Rocktheater Reineke Fuchs und Filmmusiken zurückgekehrt zu den Wurzeln bodenständiger, akustischer Musik: Polka, Reggae, Klezmer, Cajun. Er ist Gründungsmitglied der 17 Hippies. Für sein Soloalbum „Damenbesuch“ erhielt er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. 2006 erschien seine Autobiographie Lutz Ulbrich „Lüül – ein Musikerleben“.
Seit 1995 ist er als Banjospieler bei den 17 Hippies unterwegs auf den Bühnen der Welt, findet aber immer wieder Zeit für seine eigenen Songs. Darin erzählt er erlebte Geschichten: lakonisch, vergnüglich, zärtlich. Mit einem Hauch von Neuer Deutscher Welle, Polka, Ballade, einem Spritzer Rock ‚n’ Roll. Lebendige, handgemachte Musik, die Charme und Überzeugungskraft hat und für Anfällige sogar ein Suchtmoment. Dazu LÜÜLS Stimme! Heiser und melancholisch und dennoch ins Leben verliebt.
Der Fokus seines Live-Programms liegt auf seiner im Herbst 2011 erscheinenden CD „Tourkoller“ mit 13 brandneuen Songs aus eigener Feder sowie Vertonungen von Erich Mühsam, Klabund und Fredy Sieg. Seine hochkarätige Begleitband besteht aus Musikern der 17 Hippies, aus deren harten Kern Lüül als Gründungsmitglied nicht wegzudenken ist.
„Keinen Satz, keine Silbe mögen wir verpassen, nicht während seiner Lieder und genausowenig zwischen ihnen, wo Lüül uns Wissenswertes von Klabund und Kästner wie im Vorübergehen zuwirft. Uns tropfen manchmal kleine Tränen auf den Kragen, uns steht der Fuß nicht still, wir verlören uns jetzt gern in dieser wundervoll begonnenen Nacht. Lüül macht Musik für Menschen, die Kettenkarussell fahren, wenn sie traurig sind und nie alleine bleiben, wenn sie einen glücklichen Tag erwischt haben. Die Welt braucht viele Lüüls.“ (Die Welt)







