Robert Carl Blank // Fairground Distractions

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– Titel: Fairground Distractions
– Formate: CD | LP | digital
– VÖ: 16.09.2016
– Label: a1 Records | LC 12113
– Vertrieb: SPV
– Websites: www.robertcarlblank.de
– Facebook: www.facebook.com/robertcarlblank

 

Zwischen Himmel und Erde passieren viele unterschiedliche Dinge, die niemand erklären kann. Unter anderem wie Robert Carl Blank es alleine nur mit seiner Gitarre und Stimme schafft, eine Masse von mehr als 1000 Menschen so zu verzaubern, als würde er für jeden einzelnen singen. Der Konzertbesucher vergisst einen Abend mit dem sym­pa­thi­schen Fallschirmspringer aus Hamburg nur schwer, nachdem seine Songs einmal den Weg in den Gehörgang gefunden haben. Robert ist einziges lebendes Road­movie, der in seinen Liedern seine Erfahrung wiedergibt und das Frei­heits­gefühl mit jeder Pore ausstrahlt. Mr. Blank ist der Prototyp der neuen Generation von Songwritern, die ein aufre­gendes, spannendes und freies Leben führen und ihre Erfahrungen teilen wollen.

 

„Welcome all you volunteers, jokers, clowns and puppeteers“ heißt es gleich in der ersten Zeile seines neuen Albums „Fairground Distractions“, das im Herbst 2016 auf den Markt kommt. Robert macht hier ein großes emotionales Fass auf: Ein Album über die Liebe zum Leben in seiner ganzen Unvorhersehbarkeit – die große Frei­heit gepaart mit bitter-süßen Rückblicken. Es ist aber auch ein Album über Entscheidungen im Leben ge­worden. Das Album zeigt wieder einmal, wie groß das Talent dieses Mannes ist, einfach gute Songs zu schreiben und zu interpretieren. Im Gegensatz zum letzten Album ist der Sound hier 60er Jahre Pop mit vielen An­leihen bei den Großen der Zeit. Den Hamburger mit den tschechischen Wurzeln interessieren keine Schubladen, da ihm das Leben in seiner ganzen Vielfalt dafür viel zu schade wäre. Der inzwischen schon inflationär gehandelte Titel des „Singer/Songwriters“ ist bei Robert daher auch nur reine Nomenklatur, denn der Popsänger und Songschmied ist viel mehr als das. Er ist ein rastloser und leiden­schaft­licher Idealist, der sich für ein kompromissloses Musikerleben entschieden hat.

Unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens reist er bepackt mit einer Batterie von aku­sti­schen Gitarren, einem Fallschirm und einer dicken Portion Soul das ganze Jahr über durch die Welt, sammelt Material, beobachtet und schreibt seine Ein­drücke und Erfahrungen als kodierte Reiseberichte nieder. Kaum hat er ein neues Album fertig aufgenommen, gibt es schon Mate­ri­al für das nächste. Und dabei sind seine Songs nie am Reißbrett entstandene Lückenfüller, sondern Reisetagebücher, inspiriert von intensiven Erfahrungen auf einer selbstgebuchten Welttournee.

Sein erster musikalischer Reisebericht nach 10 Jahren Worldwide Travelling – das Debütalbum „Soul Circus“ 2008 – wurde von der Presse mit Lobeshymnen überhäuft. Das INTRO Magazin lobte beispielsweise das liebevoll aufge­nom­mene Album für seine „Radiotauglichkeit“ und ordnete ihn als „Hoffnung zwischen Jack Johnson und American Idol“ ein. Mit seinem zweiten Album „Last Time I Saw Dave“ (2010) konnte er sich nicht nur musi­ka­lisch weiterentwickeln, sondern auch sein Debütalbum noch toppen. Robert Carl Blank gelang es zweifelsohne zu zeigen, dass er keine Ein­tagsfliege ist, und gäbe es einen Soundtrack zum Leben, dann hätte Robert ihn ge­schrie­ben – eine Wahrheit in und zwischen jedem Song, Ehrlichkeit und künstlerische Tiefe. Arne Schumacher (Radio Bremen) zählt ihn „ohne Zweifel zu den talentiertesten englisch textenden Singer/Songwritern in Deutschland“ und Heinz Rebellius (u.a. Gitarre & Bass) attestiert ihm „eine außerordentliche Stimme, die Ausdruck, Volumen, Einzigartigkeit und Natürlichkeit in sich zu vereinen scheint.“

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BIOGRAFIE

Der 1975 in der Nähe von Frankfurt am Main geborene Gitarrist und Sänger tschechischer Abstammung hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Als Teenager begann Robert Carl Blank, ausgestattet mit einem Drum-Computer und einem alten Kassettenrekorder, erste eigene Playbacks zu erstellen. Mit 16 übte er sich als musikalischer Direktor bei diver-sen Bandprojekten und bewies Feingefühl beim Arrangement sowie bei der Interpretation selbst geschriebener Songs. Wenig später, emotional stark von der Musik Frank Zappas beeindruckt, experimentierte der eifrige junge Künstler dann (inzwischen im eigenem Homestudio) mit digitalen Soundquellen und schrieb in dieser Zeit auch schon seine ersten, komplett fertig arrangierten Songs.

Nach einem Auslandsjahr in England wirkte Robert Carl Blank ab 1996 in den unterschiedlichsten Rock- und Pop-Bands des Rhein-Main-Gebietes mit. Robert war bei diesen Bands stets mehr als nur Gitarrist und Background Sänger, wirkte oft mehr als kreatives Element – vom Impulsgeber bis grundlegend richtungsweisend. Viel Aufnahme- und Arrangenmenterfahrung konnte er in dieser Zeit außerdem als Sessiongitarrist bei diversen Pop-Produktionen sammeln. Als Gründungsmitglied der Band Boxer komponierte er für die Gruppe ab 1998 vermehrt eigenes Material aus den Bereichen R’n’B, Soul und Pop. Auf dem von Edo Zanki produzierten Debütalbum „Stick Together“ lieferte der inzwischen versierte Songschreiber sechs von den insgesamt zwölf Eigenkompositionen der Band, die u.a. als Opener für internationale Stars wie Elton John, Whitney Houston und Eros Ramazotti gastierte.

Seine tiefen musikalischen Weichenstellungen erhielt Blank allerdings nicht in Deutschland, sondern in den USA. Nach einem Praktikum in Chicago begleitete er Alt-Bluesmeister Carl Weathersby sechs Wochen lang auf dessen Tour als Gitarrist. Weathersby inspirierte Robert sofort, unter anderem auf Grund seiner Lebensphilosophie „it’s all about how many bars you can swing“. Dieses doppeldeutige Credo (bars = Kneipen oder eben auch Takte) ergänzte andere Leitideen wie „since you only got one life you might as well have a good one“. Robert Carl Blank ließ sich von der Schönheit dieser Konzepte leiten und fand viele weitere musikalische Einflussquellen, die eine ähnlich positive Grundstimmung nach außen tragen: Keb Mo, B.B. King, Marc Cohn, Eva Cassidy, Bernard Fanning (Powderfinger), Neil Finn (Crowded House), John Mayer, G. Love & Special Sauce oder The Getaway People.

Nach Beendigung seines Studiums der Politikwissenschaften und Amerikanistik an der Uni Frankfurt verbrachte Robert knapp anderthalb Jahre in Australien, wo seine musikalischen Fähigkeiten erstmals auf eine harte Probe gestellt wurden und wo er zum ersten Mal zeigen musste, dass er sich als Solo-Künstler auch international Gehör verschaffen konnte. Vom Teamplayer in einer Band zum One-Man-Act mit akustischer Gitarre – Blank lernte energisch und durstig und entwickelte sich schnell zu einem charismatischen Sänger und Performer mit einer ganz eigenen Note.

Aus Australien zurückgekehrt setzte er nun auch im heimischen Deutschland die Schritte zur vollständigen Singer/Songwriter-Karriere fort und veröffentlichte im September 2003 ein erstes Album „Steps“ in Eigenregie. Es gelang ihm in diesem Jahr auch der Sprung ins Finale beim „PRINZ Talentwettbewerb“ (Kategorie Gesang), gefolgt vom ersten Platz beim „Festival der Straßenkünste“ (Kategorie Solo Act). Trotz seiner Solo-Ambitionen gründete Robert erneut eine eigene Band: Blank veröffentlichten in den Jahren 2005 bis 2007 insgesamt drei EPs, bevor sich ihr Namensgeber dazu entschloss, endgültig seinen Einzelaktivitäten zu frönen.

Mit analoghaus als neues Label im Rücken und dem ersten offiziellen Album „Soul Circus“ lieferte Robert Carl Blank dann in 2008 eine wahre Weltenbummler-CD ab, die von Medien und Fans begeistere Kritiken ernten konnte. Gefühlvolle Kompositionen, die sich irgendwo zwischen Damian Rice, Pete Yorn und Ryan Adams bewegten. Mit analoghaus-Chef und Produzent Tom Ripphahn nahm er größtenteils live und, wie der Name des Labels schon sagt, analog und ohne digitale Hilfsmittel und reißerische Effekte auf.

Es folgte 2010 das Album „Last Time I Saw Dave” (analoghaus/Cargo), ebenfalls von Tom Ripphahn produziert. Der warme, analoge Sound des Vorgängeralbums wurde beibehalten, die Kompositionen hingegen sind ausgeklügelter und zeugen von der steten Weiterentwicklung eines Künstlers, der sich erfrischend vom allgemein einheitlichen Plastik-Retorten-Singer-Songwriter-Pop absetzt. Nach Mastering-Koryphäe Greg Calbi (Sterling Sound, NYC), der bei „Soul Circus” für den finalen Schliff zuständig war, betätigte dieses Mal Fred Kevorkian (u.a. John Mayer) in den New Yorker Avatar Studios die letzten Reglereinstellungen. Der Erfolg von „Soul Circus” bei Kritikern und Fans wurde mit „Last Time I Saw Dave” deutlich erhöht. Es kam zu bundesweiten Vorstellungen des Albums im Radio, Rotationen der Single „Whatever She Does” sowie Radio Konzerte bei Radio Bremen und SR1.

Anfang 2012 nahm der unermüdlich arbeitende Künstler in Hamburg sein drittes Album „Rooms for Giants“ (Mokoh Music, 2015) auf, welches einen Richtungswechsel andeutet. Rockig, poppiger und schneller auf den Punkt kommen die 12 Songs daher. Nach einer einjährigen, kreativen Auszeit ging Robert ab Januar 2015 mit „Rooms for Giants” wieder bundesweit auf Tour. Mit „Fairground Distractions“ kommt im September 2016 ein würdiger Nachfolger auf den Markt und natürlich geht Robert Carl Blank auch wieder auf Tour…

DISKOGRAFIE

2008 Soul Circus
2010 Last Time I Saw Dave
2015 Rooms For Giants
2016 Fairground Distractions