Ash Gray // Chickenwire

– Künstler: ASH GRAY
– Titel: Chickenwire
– Formate: CD, digital
– VÖ: 26.01.2018
– Label: Labelship
– Vertrieb: Broken Silence
– Websites: ashgraynews.com
– Facebook: www.facebook.com/ashgraymusic

 

Der texanische Songwriter Ash Gray veröffentlicht im neuen Jahr mit „Chickenwire“ sein zweites Soloalbum. Er ist im wahrsten Sinne ein Troubadour, führte ihn doch sein Weg vor zehn Jahren von Austin nach Sheffield in England mit Zwischenstopp in New York. Er bleibt immer dort, wo er Leute findet, die seine Art von Musik mit ihm teilen. Das wird auch auf dem neuen Album deutlich: Ash rekrutierte Freunde aus der Musikszene in Sheffield, um die Basistracks einzuspielen, und lud dann Musiker aus seiner Heimatstadt Austin ein, um den Songs ihren Touch zu verleihen. Beim finalen Mix arbeitete er zusammen mit Produzent Chris „Frenchie“ Smith (Meat Puppets, Datsuns, Dandy Warhols etc.) aus Austin. Das Resultat verschmilzt Country und Bluegrass mit leichten Psychedelia-Akzenten, ganz im Sinne der großen Austin-Tradition des Cosmic Cowboy.

BACKGROUND
Ash Gray wurde in Pittsburgh geboren, seine Eltern waren aus Yorkshire eingewandert. Er wuchs in der Hauptstadt der Livemusik in Austin auf. Kein Wunder, dass er sich früh für Musik interessierte und schnell Gitarre spielen lernte. Aus­gangspunkt war die vibrierende Szene der East Sixth Street, er spielte in Roots Rock Bands wie Roosterbilly und The Self-Righteous Brothers. Mit den letztgenannten reiste er Ende der 90er Jahre nach London, wo er in der aufkeimen­den alt.country Szene Anschluss fand und in den angesagten Clubs wie The Weavers, The 12 Bar und im Kashmir Club auftrat.

Man war häufig in England und die Band formte sich mit Anglo-amerikanischer Besetzung um und nannte sich fortan The High Class Family Butchers. Ihre Coverversionen von Popsongs waren bekannt-berüchtigt und bekamen Airplay, Guerilla-Auftritte gehörten ebenso zum Programm wie ein wechselndes Line-up (mit Musikern von Menlo Park, The Ralfe Band oder der Seth Lakeman Band).

Neben diesen Aktivitäten in England fand Ash auch Zeit, an der Westküste der USA zu touren, bis er sich schließlich für ein paar Jahre in New York niederließ. Zunächst übernahm er den Job des Gitarristen bei der legendären Biker Band The Cycle Sluts From Hell, bevor er die 60s Retroband Ash Gray & The Girls gründete und 2012 das Album „Born In The Summer“ veröffentlichte und beim SXSW in Austin vor­stellte.

Ständig wechselnd zwischen New York und Austin fand er schließlich den Dreh, sein erstes Soloalbum unter dem Titel „Once I Got Burned“ aufzu­nehmen (2014). Mit dabei waren Dave Biller (Dale Watson, Wayne Han­cock), John Hagen (Lyle Lovett) und Produzent Chris Burns (Asleep At The Wheel, Jerry Jeff Walker, Dale Watson).

Schließlich entscheidet sich Ash, zu seinen familiären Wurzeln nach England zurückzu­kehren und läßt sich in Sheffield nieder. Er findet Anschluss an die lebendige Akustik- und Americana-Szene der Stahlstadt und tourt durchs ganze Land, entweder solo oder mit seiner Band The Burners. Seine Zeit verteilt er seit Jahren gleichermaßen auf Sheffield und Austin (und manchmal auch noch London und NYC). Seit neuestem widmet er sich auch der Städtepartnerschaft zwischen Austin und Angers in Frank­reich mit wechselseitigen musikalischen Events in beiden Städten.

Ein Troubadour, wie er im Buche steht.