The Coal Porters // Durango

COALPORTERS_Durango
- album title: Durango

- release date GSA:
12.03.2010
- format: CD
- label:
Prima Records
- distribution:
Rough Trade
- website: www.sidgriffin.com

Promotionmaterial

Vor zwei Jahren konnten The Coal Porters aus London mit ihrem Album „Turn The Water On, Boy!“ einige Aufmerksamkeit in den Medien erlangen – nun veröffentlicht die erste „Alt-Bluegrass“ Band um Musiker/Journalist/Autor Sid Griffin den Nachfolger. „Durango“ wurde im April 2009 innerhalb von zwei Wochen in der gleichnamigen Stadt im US-Bundesstaat Colorado aufgenommen, und zwar in Kozy Tone Studio von Produzentenlegende Ed Stasium. In seinem langen Produzentenleben hat Ed nicht nur The Ramones, Mick Jagger, Phil Spector, The Smithereens und die Long Ryders produziert, sondern auch jede Menge Auszeichnungen und Grammys eingeheimst. „Durango“ wurde im Stile der legendären Basement Tapes von Bob Dylan und The Band produziert: Alle in einem Raum. So gut wie keine Overdubs (dafür aber viel Gelächter).

Die Geschichte der Coal Porters begann ursprünglich in L.A., nachdem sich Sid Griffins Band die Long Ryders aufgelöst hatte. Griffin hatte gerade die maßgebliche Gram Parsons Biographie geschrieben und gründete die Porters mit Long Ryders Drummer Greg Sowders und dem englischen Bassisten Ian Thomson. Aus dieser Phase stammen die Alben „Land Of Hope And Crosby“ (1994, UK 1995) , „Los London“ (1995) und „Rebels Without Applause” (1996). Aber erst als Sid Griffin in den 90ern nach London zog und den schottischen Standup Comedian Neil Robert Herd kennenlernte, nahmen The Coal Porters die heutige akustische Gestalt an. Die beiden begannen zwar zunächst wie gewohnt mit elektrisch verstärkter Musik und es wurde „The Gram Parsons Tribute Concert“ (1999) als letztes elektrisches Album veröffentlicht. Dann aber arrangierte die Band ihre Lieblingsstücke als Bluegrass Versionen und sorgte bei einem Wohltätigkeitskonzert prompt für Begeisterung beim Publikum – also entschied die Band, akustisch weiter zu machen. Es folgten das Live-Album „The Chris Hillman Tribute Concerts“ (2001) und die Studioalben „How Dark This Earth Will Shine“ (2004) sowie „Turn The Water On, Boy! “ (2008). So gesehen ist „Durango“ das vierte akustische Album der Porters.

Die Musiker:
Carla Frey (fiddle)
Neil Robert Herd (guitars, dobro, vocals)
Sid Griffin (mandolin, harmonica, autoharp, vocals)
Dick Smith (banjo, jew harp, vocals)
Jeff Kazmierski (doghouse bass).

Gastmusiker:
Tim O’Brian (mandolin)
Peter Rowan (vocals, guitar).

PRESSESTIMMEN 2009

„Turn The Water On, Boy! “ erhielt erstaunlich gute Kritiken und Wolfgang Doebeling beschrieb Sid Griffin treffend als „unverdrossenen Vermittler zwischen Bluegrass und Brit-Folkrock“. Weitere Stimmen 2008:

„Wurden die Long Ryders vor über 20 Jahren als legitime Nachfolger der Byrds gefeiert, so ist Sid Griffin mit seiner neuen Band, den Coal Porters, nun bei den Roots der Byrds-Protagonisten angelangt. Dort, wo Gram Parsons, Chris Hillman, Gene Clarke und Co. Anfang der 1960er Jahre begannen, nämlich bei Bluegrass, Hillbilly und Folk. Mit Banjo, Fiddle, Mandoline und Kontrabass, ganz traditionell und dennoch modern und unkonventionell spielen sie Songs im Sound von anno dazumal.“ (Jazzthing/Blue Rhythm)

„Die überwiegend selbstgeschriebenen Songs sind ausnahmslos Ohrwürmer, und zusätzlich von einer derartigen coolen Lakonie, dass es einen nicht wundern müsste, wenn der ,Alternative Bluegrass’, den die Porters sich selbst als Etikett verpasst haben, bald überall pappt…“ (Folker)

„Anders als bei vielen US-Bluegrass-Truppen steht hier auch nicht der möglichst schnelle und virtuose Wettstreit der verschiedenen Solo-Instrumente, sondern der Song und das Miteinander der verschiedenen Musiker im Mittelpunkt. “ (Gästeliste.de)

PRESSESTIMMEN 2010

The brit-based Newgrassers visit Colorado.
The audio-equivalent of a feel-good movie, the Porters release is the result of two weeks spent in a mountain studio, just outside the town that lent the album its name. Inspired by The Band’s initial era, it was recorded all in one room, with few mikes and everyone as much intent on capturing the vibes as mcuh as the undoubted quality of the music. That the ploy worked is evident right from the opening hokum of Let’s Say Goodbye (Like We Said Hello), though there are better things aboard, including fiddle-queen Carly Frey’s duet with a guesting Peter Rowan on his own Moonlight Midnight, while the group harmonies on I’m Not Going Away, producer Ed Stasium’s (Ramones, Smithereens, Jeff Healey, etc) favourite track, prove creamy and gorgeous. **** (Fred Dellar, MOJO)